Alexandre Gibot wechselt als Manager Motorsport zu Porsche China

Porsche


Oliver Schwab neuer Leiter Porsche Mobil 1 Supercup
Stuttgart. Oliver Schwab (33) wird bei Porsche Motorsport neuer Leiter des Porsche Mobil 1 Supercup. Der bisherige Manager Motorsport von Porsche China tritt die Nachfolge von Jonas Krauss an, der die Porsche AG auf eigenen Wunsch
verlassen wird. Zum neuen Manager Motorsport von Porsche China wurde Alexandre Gibot ernannt. Der 32-jährige Franzose stand bisher an der Spitze des Porsche Carrera Cup France.

Oliver Schwab kam im Januar 2009 zu Porsche China und war dort seit Anfang 2011 für die Motorsportaktivitäten verantwortlich. Neben dem Porsche Carrera Cup Asia gehörte dazu auch das von ihm initiierte Nachwuchsförderkonzept „China Junior Development Programme“, das zum Saisonstart 2014 vorgestellt wurde. 

„Als Manager Motorsport von Porsche China hat Oliver Schwab den Porsche Carrera Cup Asia zu einem der wichtigsten Sportwagen-Markenpokale der Region ausgebaut“, sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. „Wir sind sicher, dass er mit seiner Erfahrung und seinem Engagement in Zukunft auch dem Porsche Mobil 1 Supercup als Top-Serie der weltweiten Porsche-Markenpokale neue Impulse geben wird.“

„Wir freuen uns, Alexandre Gibot in unserem Team begrüßen zu dürfen und werden ihn bei unserem gemeinsamen Ziel, eine starke und nachhaltige Sportwagenkultur in China aufzubauen, tatkräftig unterstützen“, sagt Deesch Papke, President und Chief Executive Officer von Porsche China. „Wir sind zuversichtlich, dass unter seiner Verantwortung der Porsche Carrera Cup Asia die Speerspitze der Sportwagen-Markenpokale in China und der ganzen Region bleiben wird. Gleichzeitig freuen wir uns, dass die erfolgreiche Arbeit von Oliver Schwab mit seiner Berufung an die Spitze eines der schnellsten und prestigeträchtigsten Markenpokale der Welt gewürdigt wird.“

Den noch jungen Sportwagenmarkt in China besetzt Porsche mit seinen attraktiven Zweitürern 911, Boxster und Cayman. Breits jetzt ist China für Porsche der viertgrößte Sportwagenmarkt hinter den USA, Deutschland und Großbritannien. 2013 wurden in China 4.021 Sportwagen ausgeliefert, 2014 waren es von Januar bis Oktober 3.382.



Text/Foto: Hersteller

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Porsche


Erster Sieg für den Porsche 919 Hybrid: Die Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) gewannen mit dem innovativen Le-Mans-Prototypen am Sonntag das Sechsstundenrennen von
São Paulo. Es war der achte und letzte Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2014. Erst zum Saisonbeginn war Porsche nach 16 Jahren Abstinenz wieder in die Topkategorie des Langstreckensports zurückgekehrt. 

– Entwicklung in Rekordzeit und Rennsieg im Debütjahr
– Durchbruch für zukunftsweisenden Hybridantrieb 
– 3.592 Kilowattstunden Strom auf 23.232 Rennkilometern erzeugt 

Ein hohes Tempo zeichnete bereits die Entwicklung aus – weniger als zwei Jahre lagen zwischen dem Beschluss zum Wiedereinstieg in die Topkategorie der Sportwagen-Weltmeisterschaft 2011 und der ersten Ausfahrt des Porsche 919 Hybrid am 12. Juni 2013 auf dem hauseigenen Prüfgelände. In diesem Zeitraum wurden im Porsche Entwicklungszentrum Weissach ein neues Bürogebäude sowie eine Werkstatt für den Le-Mans-Prototypen der Klasse 1 (LMP1) errichtet. Die Mannschaft wuchs von null auf 230 Rennsportexperten, rund 150 von ihnen sind Ingenieure. Maschinen, Materialien und Komponenten wurden beschafft – ob Hochvolttechnik oder Fahrsimulator. Der komplexeste Rennwagen, den Porsche bislang gebaut hat, entstand in Rekordzeit. An der Spitze des Porsche Teams Fritz Enzinger (Leiter LMP1), Alexander Hitzinger als Technischer Direktor und Andreas Seidl als Teamchef.

Beim Renndebüt im April in Silverstone (England) gelang auf Anhieb der erste Podestplatz. Beim zweiten Sechsstundenrennen im Mai im belgischen Spa-Francorchamps folgte die erste Poleposition. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Frankreich) hatte ein Porsche 919 Hybrid insgesamt 37 Runden lang geführt, war dann aber gut zwei Stunden vor dem Ziel an zweiter Position liegend mit Motorschaden ausgefallen. Das Schwesterauto erreichte das Ziel nach langer Reparaturpause auf Platz elf der Gesamtwertung und als Fünfter in der Klasse. Im Wetterchaos von Austin (Texas, USA) im September war die Mannschaft erneut auf Siegkurs, ehe ein Defekt zu Leistungsverlust führte. Im Oktober in Fuji (Japan) und im November in Shanghai (China) erlebte das Team zwei problemlose Sechsstundenrennen und freute sich über zwei weitere dritte Plätze sowie in Shanghai über die zweite Poleposition. Der siebte Einsatz brachte am 14./15. November den nächsten Schritt nach vorn: nach Poleposition Nummer drei standen erstmals beide Fahrerbesetzungen auf dem Podium. Beim Finale in São Paulo dann endlich auch ganz oben. In Interlagos waren zudem erstmals beide Porsche 919 Hybrid aus der ersten Reihe gestartet.

Durchbruch für zukunftsweisenden Hybridantrieb

Kein anderer Prototyp im Starterfeld der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2014 verfügt über ein vergleichbar effizientes und komplexes Hybridsystem wie der Porsche 919 Hybrid. Der Rennwagen ist Technologieträger für zukünftige nachhaltige Antriebssysteme des Sportwagenherstellers. Das neue Effizienzreglement der Langstrecken-WM, das eine festgelegte Energiemenge pro Rennrunde vorschreibt, bot für Porsche die entscheidende technologische Herausforderung zum Wiedereinstieg. Die Entwicklung und Umsetzung im eigenen Haus waren eine logische Konsequenz.

Alles am Porsche 919 Hybrid ist dem Diktat höchster Effizienz bei maximaler Performance unterworfen. Die Aerodynamik ebenso wie die Materialauswahl für den Leichtbau, aber am spektakulärsten ist das Antriebskonzept mit dem extrem kompakten Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor und den beiden Energierückgewinnungssystemen. LMP1-Fahrzeuge, die von Automobilherstellern eingesetzt werden, müssen seit 2014 hybridisiert sein. Aber über das „Wie“ schweigt sich das Reglement aus. Zylinderzahl, Hubraum, Diesel oder Benziner – alles ist frei. Der limitierende Faktor ist die Energie, die pro Runde zur Verfügung steht. Das gilt für die Kraftstoffmenge, aber auch für die elektrische Energie, die aus den Speichern abgerufen werden kann. Die Speicher bestehen beim 919 Hybrid aus flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batteriezellen, und diese werden genährt aus zwei Systemen: An der Vorderachse wird beim Bremsen kinetische Energie in Strom verwandelt, im Heck wird aus Abgasenergie elektrisch Nutzbares. Die Rekuperation thermodynamischer Abgasenergie ist einzigartig im Starterfeld der Sportwagen-WM. Hierbei tritt praktisch eine zusätzliche Turbinen-Generator-Einheit an die Stelle des so genannten Wastegates. Porsche nutzt dieses überschüssige Abgas: Es treibt eine zweite Turbine an und damit auch einen Generator, der elektrische Energie erzeugt. Bislang verlorene Energie wird genutzt. Dank der Abgasenergierückgewinnung ist der Porsche 919 Hybrid das einzige Auto im Feld, das nicht nur beim Bremsen, sondern auch beim Gas geben Energie zurückgewinnt. 

Das Ziel des FIA-Reglements, den Kraftstoffverbrauch der Prototypen gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent zu senken, wurde erreicht. Auf dem Weg zum ersten Sieg sammelten die Porsche 919 Hybrid 2.323 Führungskilometer. Insgesamt legten die beiden Prototypen 23.232 Rennkilometer in acht Läufen zurück. Dabei haben sie etwa 3.592 Kilowattstunden Strom produziert und eingesetzt. Das ist genug, um den Strombedarf eines durchschnittlichen deutschen Haushalts für über ein Jahr (373 Tage) zu decken.

Text/foto: Hersteller



FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, São Paulo (Brasilien) Update zum Gesundheitszustand von Mark Webber

Porsche


 Porsche-Werksfahrer Mark Webber hat die Nacht nach seinem Unfall beim gestrigen Sechsstundenrennen in São Paulo im Krankenhaus verbracht. Er hat eine Gehirnerschütterung und Prellungen erlitten. Er befindet sich weiterhin in Betreuung im Krankenhaus und hat Besuch von seinen Fahrerkollegen und der Teamführung. Er wird noch diese
Woche nach England zurückfliegen. 

Am Montagmorgen brasilianischer Zeit sagte Webber: „Ich habe Prellungen und starke Kopfschmerzen. Ich kann mich nicht an den Unfall erinnern oder wie er passiert ist. Das Team analysiert die Details, um mehr herauszufinden. Mein Dank gilt allen Beteiligten sowie dem ärztlichen Team an der Strecke und im Krankenhaus. Sie haben wirklich einen tollen Job gemacht und sich sehr gut um mich gekümmert, ich bin hier in sehr guten Händen.“ 

„Das Positive von diesem Wochenende ist, dass die Jungs im Auto Nummer 14 den Sieg eingefahren haben. Das ist wirklich ein tolles Ergebnis zum Saisonabschluss, und ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

Webber hatte beim Saisonfinale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Interlagos eine halbe Stunde vor Rennende aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Porsche 919 Hybrid verloren und war mit großer Wucht in die Streckenbegrenzung geprallt.



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Text/foto: Hersteller

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf in Sao Paulo/Brasilien – Rennen GT Porsche 911 RSR Zweiter in spannendem Saisonfinale

Porsche


Erfolgreicher Saisonabschluss für das Porsche Team Manthey in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC: Beim spannenden Sechsstundenrennen in Sao Paulo belegten die französischen Porsche-Werksfahrer Frédéric Makowiecki und
Patrick Pilet am Sonntag mit einer starken Leistung im Porsche 911 RSR den zweiten Platz in der hart umkämpften Klasse GTE-Pro. Sie rundeten damit die positive Saisonbilanz des 470 PS starken GT-Renners aus Weissach, der in der WEC unter anderem zwei Doppelsiege in Silverstone und Shanghai holte, mit einer weiteren Podiumsplatzierung ab. In der Herstellerwertung sicherte sich Porsche die Vizemeisterschaft.

Vor 55.000 Zuschauern im Autodromo José Carlos Pace fuhr der 911 RSR mit der Startnummer 92 bei Temperaturen von bis zu 28 Grad vom Start weg in der Spitzengruppe. Frédéric Makowiecki ging nach einem guten Qualifying aus der ersten Startreihe in das letzte Rennen der Saison, das den brasilianischen Fans aufregende Positionskämpfe und spektakuläre Überholmanöver bot. Sein Teamkollege Patrick Pilet übernahm anfangs der dritten Rennstunde erstmals die Führung, er selbst lag eine Stunde vor dem Ziel an der Spitze des GT-Feldes, bevor er mit dem 911 RSR zum letzten Tankstopp und Fahrerwechsel die Box ansteuerte. Bei einbrechender Dunkelheit ging Patrick Pilet als Dritter zurück auf die Strecke und startete eine furiose Aufholjagd. Doch als er schon auf den zweiten Platz vorgefahren war, kostete ihn eine Safety-Car-Phase, unter der das Rennen schließlich auch zu Ende ging, seine Chance auf den Sieg. Ausgelöst wurde sie durch einen schweren Unfall, in den auch der Porsche-LMP1-Pilot Mark Webber verwickelt war.

Im zweiten 911 RSR des Porsche Team Manthey verlief das Saisonfinale für Jörg Bergmeister und Richard Lietz nicht ganz so erfolgreich. Nach einem schwierigen Qualifying konnten sie vom vierten Startplatz aus nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen, hatten zudem noch Pech mit einem schleichenden Plattfuß und einer Stop-and-Go-Strafe nach einer Kollision. Sie belegten schließlich den sechsten Platz.

Für den Porsche 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, ging in Sao Paulo eine erfolgreiche Saison zu Ende. Dem vielversprechenden Start mit einem Doppelsieg beim Auftaktrennen in Silverstone folgten Podiumsplatzierungen in Spa-Francorchamps, bei den 24 Stunden von Le Mans sowie in Austin. In Shanghai konnte das Porsche Team Manthey schließlich den zweiten Doppelsieg der Saison feiern. Erfolgreich war der Porsche 911 RSR nicht nur in der Sportwagen-Weltmeisterschaft: Vor dem Start der WEC-Saison hat er unter der Regie von Porsche North America bereits zwei der prestigeträchtigsten Langstreckenklassiker gewonnen – die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring.

Stimmen zum Rennen
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Wir waren auf einer sehr guten Strategie und hatten die Chance zu gewinnen. Heute haben wir sicherlich eines der spannendsten Rennen gesehen, das war ein harter Kampf mit tollen Rad-an-Rad-Duellen. Schade, dass es am Ende für uns nicht zum Sieg gereicht hat. Insgesamt sind wir mit der Saison, in der wir keinen Titel gewonnen haben, nicht vollkommen zufrieden. Wir haben sicherlich einige Hausaufgaben zu machen. Die werden wir in Angriff nehmen, erwarten aber auch, dass für die neue Saison die eine oder Randbedingung angepasst wird.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Wir sind natürlich schon etwas enttäuscht. Das ganze Team hat einen tollen Job gemacht und unsere Strategie war gut. Durch die Safety-Car-Phase zum Schluss ging sie leider nicht auf. Der Aston hätte noch einmal an die Box gemusst, so dass wir auf jeden Fall näher gekommen wären und vielleicht sogar gewonnen hätten. Der zweite Platz ist dennoch ein gutes Resultat, auf das wir stolz sein können. Insgesamt war das eine schwierige Saison für uns. Nach dem Doppelsieg im ersten Rennen in Silverstone hatten wir sicherlich etwas mehr erwartet. Wir haben nie aufgegeben und immer unser Bestes versucht, doch bei einigen Rennen fehlte einfach die nötige Performance.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Das war ein gutes Rennen und ein harter Kampf um den Sieg. Wir hatten etwas Pech mit der Gelbphase zur Rennmitte, die unsere Konkurrenten zum Boxenstopp nutzen konnten und dadurch kaum Zeit verloren. Ansonsten waren wir das ganze Rennen auf Schlagdistanz zur Spitze und in der Lage, um den Sieg zu kämpfen. Wenn eine Saison mit einem zweiten Platz zu Ende geht, ist das ein gutes Ergebnis, auf das wir aufbauen können.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Das war nicht so wirklich toll. Ich habe mich heute schwer getan mit dem Auto. Dazu kamen der schleichende Plattfuß und die Stop-and-Go-Strafe für die Kollision. Ich habe das etwas anders gesehen als die Sportkommissare, doch da kann man nichts machen. Die Saison hat für mich gut angefangen, auch in Shanghai gab es noch mal ein gutes Resultat. Die letzten beiden Rennen waren dagegen nicht so erfreulich.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Nur Sechster zu werden haben wir sicherlich nicht verdient. Wir waren deutlich schneller, haben eine bessere Performance gezeigt und auch besser gekämpft, als das in diesem Ergebnis zum Ausdruck kommt. Dazu kam auch noch das Pech mit der Gelbphase. Doch so ist das nun mal im Rennsport – manchmal hast Du Glück, manchmal Pech.“


Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 221 Runden
2. Makowiecki/Pilet (F/F), Porsche 911 RSR, 221
3. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, 221
4. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, 220
5. MacDowall/O’Young/Rees (GB/CAN/BRA), Aston Martin Vantage, 220
6. Bergmeister/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, 220

Klasse GTE-Am
1. Lamy/Dalla Lana/Nygaard (P/CAN/DK), Aston Martin Vantage, 219 Runden
2. Poulsen/Heinemeier-Hansson/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin, 219
3. Wyatt/Rugolo/Bertolini (AUS/I/I), Ferrari F458 Italia, 219
4. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, 217
5. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 RSR, 217
6. Fittipaldi/Segal/Pier Guidi (/BRA/USA/I), Ferrari F458 Italia, 186

Punktestand nach 8 von 8 Läufen
FIA World Endurance Cup GT Fahrer
1. Giancarlo Bruni, Toni Vilander (Ferrari) 168 Punkte
2. Frédéric Makowiecki (Porsche) 134,5
3. Richard Lietz (Porsche) 111
4. Patrick Pilet (Porsche) 108,5
5. Stefan Mücke, Darren Turner (Aston Martin), 102
6. Jörg Bergmeister (Porsche) 99

FIA World Endurance Cup GT-Hersteller
1. Ferrari 288 Punkte
2. Porsche 262
3. Aston Martin 232

FIA Endurance Trophy GTE-Pro-Teams
1. AF Corse (Ferrari #51) 168 Punkte
2. Porsche Team Manthey (Porsche #92) 148
3. Aston Martin Racing (Aston Martin #97) 138
4. Porsche Team Manthey (Porsche #91) 122
5. AF Corse (Ferrari #71), 98
6. Aston Martin Racing (Aston Martin # 99), 70

FIA Endurance Trophy GT-Am-Fahrer
1. David Heinemeier-Hansson, Kristian Poulsen (Aston Martin) 198 Punkte
2. Christoffer Nygaard, Paul Dalla Lana, Pedro Lamy (Aston Martin) 164
3. Nicki Thiim (Aston Martin) 144
4. Christian Ried, Khaled Al Qubaisi (Porsche) 121
5. Klaus Bachler (Porsche), 111
6. Luis Perez-Companc, Marco Cioci, Mirko Ventura (Ferrari) 76

FIA Endurance Trophy GTE-Am-Teams
1. Aston Martin Racing (Aston Martin #95) 198 Punkte
2. Aston Martin Racing (Aston Martin #98) 164
3. Proton Competition (Porsche #88) 121
4. AF Corse (Ferrari #61) 102
5. AF Corse (Ferrari #81), 68
7. Prospeed Competition (Porsche #77), 58

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. 


Text/foto: Hersteller

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf, Sao Paulo (Brasilien), LMP1, Rennen Erster Sieg für den Porsche 919 Hybrid unter dramatischen Umständen

Porsche


Das Porsche Team hat beim letzten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in São Paulo den ersten Sieg für den Porsche 919 Hybrid durch das Trio Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg)
errungen. Gleichzeitig mit dem größten Erfolg der Debütsaison erlebte das Team seinen größten Schreckmoment, als Mark Webber mit dem Schwesterauto eine knappe halbe Stunde vor Ende des Sechsstundenrennens verunfallte. Der Australier, der sich den Le-Mans-Prototypen mit Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Brendon Hartley (Neuseeland) teilt, war aus bislang ungeklärter Ursache in der letzten Kurve vor Start und Ziel an Position sechs fahrend gegen die Streckenbegrenzung geprallt. Aus dem Medical Centre an der Rennstrecke erhielt das Team vorbehaltlich weiterer Untersuchungen die Auskunft, dass er sich nicht schwerwiegend verletzt hat. Hierfür wurde Mark Webber in ein Krankenhaus in São Paulo gebracht. Neel Jani beendete das Rennen hinter dem Safety Car als Erster. 

So lief das Rennen für die Startnummer 14:
Marc Lieb startete von Platz zwei und verlor in der ersten Runde eine Position an einen Toyota. Nach atemraubenden Versuchen, den Platz zurückzuerobern, übergab er das Auto an dritter Position liegend nach 37 Runden an Neel Jani. Der Schweizer setzte die Angriffe fort, es gab kurze Positionswechsel, aber als Jani nach 76 Runden an Romain Dumas übergab, war das Auto immer noch Dritter. Dumas konnte erst überholen, als der Toyota in Runde 88 von einem langsameren Auto berührt wurde. Nach 105 Runden musste der Franzose seinen Boxenstopp vorziehen, weil der Reifen hinten rechts Luft verlor. Marc Lieb übernahm erneut und ging in Führung, als das Schwesterauto Probleme bekam. Nach 144 Runden stieg Dumas wieder ein, und nach 183 Umläufen übernahm Jani an zweiter Position fahrend die Schlussphase. Bei seinem letzten Tankstopp nach 222 von letztlich 248 Runden blieb er am Steuer und verzichtete auf einen zeitraubenden Reifenwechsel. Das Risiko hat sich ausgezahlt.

So lief das Rennen für die Startnummer 20:
Timo Bernhard ging von der Poleposition ins Rennen und übergab nach 38 Runden mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden an Mark Webber. Der Australier behauptete die Führung trotz einiger schwieriger Situationen im dichten Verkehr und wechselte sich nach 79 Runden mit Brendon Hartley ab. Wenig später endete der Traum vom Sieg für die Mannschaft der Nummer 20 – die Motorleistung fiel ab. Nach 119 Runden wurde Hartley von Bernhard abgelöst, der das Rennen an Position drei fortsetzte. Während einer Gelbphase nach 153 Runden stieg Hartley erneut ins Auto. Nach 193 Runden übernahm Webber, mittlerweile war das Auto auf Platz sechs zurückgefallen. Er absolvierte seinen letzten Boxenstopp mit Reifenwechsel nach 227 Runden. Gut eine halbe Stunde vor Rennende hatte er in der 239. Runde seinen heftigen Unfall. 

Stimmen nach dem Rennen:

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Die wichtigste Nachricht heute ist, dass es Mark Webber nach ersten ärztlichen Informationen den Umständen entsprechend gut geht. Unglaublich, dass wir im letzten Lauf des Jahres in der WEC den ersten Sieg landen konnten – auch wenn der Unfall von Mark die Freude darüber natürlich trübt. An diesem Wochenende waren wir in jedem Training die Schnellsten und sind mit beiden Porsche 919 Hybrid aus der ersten Reihe gestartet. Das Rennen war bis zur letzten Minute spannend. Nach zwei intensiven Jahren der Vorbereitung sind wir gemeinsam mit diesem tollen Team in der Debütsaison schon zum ersten Sieg gefahren – ich kann der ganzen Mannschaft nur gratulieren. Ich bin stolz auf alle.“

Andreas Seidl, Teamchef: „Nach allem, was wir jetzt wissen, geht es Mark Webber nach dem schweren Unfall gut. Fahrer, Mechaniker und Ingenieure haben mit beiden Autos gemeinsam den letzten Schritt gemacht, den wir noch schaffen wollten: aus eigener Kraft den ersten Sieg holen. Wir konnten an diesem Wochenende zeigen, was wir in unserem Debütjahr gelernt haben. Von der Reifennutzung über die Boxenstopps bis hin zu den Abläufen innerhalb des Teams waren wir in allen Aspekten top. Vielen Dank an alle, die ihren Teil dazu beigesteuert haben – hier an der Strecke ebenso wie daheim in Weissach. Die Mission 2014 ist beendet. Jetzt freuen wir uns auf die kommende Saison.“

Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 14)
Romain Dumas (36, France): „Es ist grandios, dass wir dieses Rennen hier für Porsche gewinnen konnten. Aber natürlich war es jetzt erst einmal wichtig für uns alle, dass Mark okay ist. Mein erster Einsatz heute endete wegen eines Reifendefekt hinten rechts früher als geplant. Vielleicht bin ich über Trümmerteilchen gefahren. Als ich später wieder ins Auto stieg, lief es viel besser. Das Grip-Niveau der Strecke war mittlerweile gestiegen und wir hatten den Reifendruck hinten verändert. Das Auto fuhr sich super.“

Neel Jani (30, Schweiz): „Das war ein hartes Rennen – jede Runde Vollgas und gute Kämpfe mit dem Nummer-8-Toyota. Dass es am Schluss gereicht hat, ist unglaublich. Zusammen mit Romain und Marc habe ich die erste Poleposition und jetzt auch den ersten Sieg mit Porsche in der WEC erreicht. Das ist für mich eine Traumsaison. Der nächste Traum wäre der WM-Titel und ein Sieg in Le Mans. Wir hoffen, dass dies in der nächsten Zeit noch kommt. Jetzt liegen wir in der Fahrer-Weltmeisterschaft sogar auf Platz drei, wer hätte das gedacht?“

Marc Lieb (34, Ludwigsburg): „Was für ein Tag für unser Team! Ich habe in der ersten Runde leider eine Position an einen Toyota verloren, er hat mich in einer Ecke mit Boost überrascht, in der ich nicht damit rechnete. Anschließend kam ich einfach nicht an ihm vorbei, obwohl ich das schnellere Auto hatte. Ich habe alles versucht, aber er hat sich sehr breit gemacht. Bei meinem zweiten Einsatz im Auto sammelten die Reifen beim Überrunden abseits der Ideallinie so viel Dreck auf, dass es wie fahren auf Eis war.“

Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 20)
Timo Bernhard (33, Bruchmühlbach-Miesau): „Ich hatte einen perfekten ersten Stint, führte vom Start bis zum ersten Boxenstopp und konnte Mark das Auto mit zwölf Sekunden Vorsprung übergeben. Hier durch den Verkehr zu kommen, ist wirklich schwierig, vor allem gegen Ende meines ersten Turns hatte ich ein paar Mal Pech mit langsameren Fahrzeugen. Die Hitze war auch heftig. Mein späterer zweiter Einsatz war natürlich weniger schön, weil unser Auto nicht mehr die volle Leistung besaß. Aber im Nachhinein spielt das jetzt alles keine Rolle mehr – Hauptsache Mark ist nichts Ernsthaftes passiert.“

Brendon Hartley (25, Neuseeland): „Das war eine emotionale Achterbahn mit der entscheidenden Nachricht, dass Mark in Ordnung ist. Der Anfang meines ersten Stints verlief großartig, ich führte das Rennen an. Timo und Mark haben ganze Arbeit geleistet, das Auto in diese Position zu bringen, es fuhr sich fantastisch. Nach etwa zehn Runden haben wir leider etwas Motorleistung verloren, konnten uns nicht mehr verteidigen und sind zurückgefallen. Aber nach Marks Unfall ist das nur noch zweitrangig.“ 

Sechsstundenrennen von Sao Paulo (Brasilien), Rennergebnis:
1. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche 919 Hybrid, 249 Runden
2. Davidson/Buemi (GB/CH), Toyota TS040 Hybrid, – 0,170 s
3. Di Grassi/Duval/Kristensen (BRA/F/DK), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runde
4. Wurz/Sarrazin/Conway (A/F/GB), Toyota TS040 Hybrid, – 1 Runde
5. Fässler/Lotterer/Tréluyer (CH/D/F), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runde
FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, Stand nach 8 von 8 Läufen, Fahrer:
1. Davidson/Buemi (GB/CH), Toyota, 166 (Weltmeister)
2. Lotterer/Tréluyer/Fässler (D/F/CH), Audi, 127
3. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche, 117
4. Di Grassi/Kristensen (BRA/DK), Audi, 117
5. Wurz/Sarrazin (A/F), Toyota, 116
6. Lapierre (F), Toyota, 96
7. Duval (F), Audi, 81
8. Nakajima (J), Toyota, 71
9. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche, 64,5

Hersteller:
1. Toyota, 289 (Weltmeister) 
2. Audi, 244
3. Porsche, 193


Text/Foto: Hersteller

Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf in Sao Paulo/Brasilien – Qualifying GT Bester Porsche 911 RSR startet aus der ersten Reihe

Porsche


Stuttgart. Beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am Sonntag in Sao Paulo startet der beste Porsche 911 RSR aus der ersten Reihe. Im spannenden Qualifying im Autodromo José Carlos Pace belegten die französischen
Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki im 470 PS starken 911 RSR mit der Startnummer 92 den zweiten Platz in der Klasse GTE-Pro. Zur Pole-Position fehlten den Siegern des Rennens in Shanghai nur eineinhalb Zehntelsekunden. Im zweiten vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, kamen ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Richard Lietz (Österreich) auf die viertschnellste Zeit.

Stimmen zum Qualifying
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Mit dem Ergebnis des Qualifyings bin ich sehr zufrieden. Es zeigt, dass unser Auto auf dieser Strecke gut funktioniert. Das wird morgen sicherlich ein sehr spannendes Rennen.“
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #92): „Nach unseren Problemen in Bahrain haben wir gelernt, unser Auto noch besser zu verstehen und für Sao Paulo die richtigen Konsequenzen gezogen. So muss es sein. Wir haben morgen eine echte Chance, um den Sieg zu kämpfen. Diese wollen wir uns nicht entgehen lassen. In sechs Stunden kann zwar viel passieren, ich bin aber trotzdem recht zuversichtlich.“
Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #92): „Das war ein gutes Qualifying. Ich habe versucht, so schnell wie möglich zwei optimale Runden zu fahren, um das Auto mit möglichst frischen Reifen an Fred zu übergeben. Unser Elfer funktionierte heute sehr konstant, das ist ein gutes Zeichen für das Rennen morgen. Fred wird den Start fahren und ich bin sicher, er wird alles versuchen, um schon in der ersten Runde in Führung zu gehen.“
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #91): „Ich konnte den zusätzlichen Grip der neuen Reifen nicht ganz so gut umsetzen wie meine Fahrerkollegen im RSR mit Startnummer 92. Deshalb bin ich grundsätzlich mit dem vierten Platz zufrieden. Wir haben in den Trainingssitzungen ein gutes Setup für das Rennen gefunden.“
Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Das Auto funktionierte gut, es war sehr konstant, und das ist sehr wichtig fürs Rennen. Natürlich würden wir gerne von etwas weiter vorne starten, doch dafür hat es heute leider nicht gereicht. Morgen haben wir sechs Stunden Zeit, uns nach vorne zu arbeiten.“

Das Sechsstundenrennen startet am 30. November um 13.00 Uhr Ortszeit (16.00 MEZ). Der TV-Sender Eurosport überträgt ab 20.30 Uhr MEZ die letzten eineinhalb Rennstunden live. 


Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, 1:30,111 Minuten
2. Makowiecki/Pilet (F/F), Porsche 911 RSR, + 0,148 Sekunden
3. MacDowall/O’Young/Rees (GB/CAN/BRA), Aston Martin Vantage, + 0,200
4. Bergmeister/Lietz (D/A), Porsche 911 RSR, + 0,425
5. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, + 0,453
6. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, + 0,796

Klasse GTE-Am
1. Lamy/Dalla Lana/Nygaard (P/CAN/DK), Aston Martin Vantage, 1:30,401 Minuten
2. Poulsen/Heinemeier-Hansson/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin, + 0,092 Sekunden
3. Wyatt/Rugolo/Bertolini (AUS/I/I), Ferrari F458 Italia, + 0,395
4. Fittipaldi/Segal/Pier Guidi (/BRA/USA/I), Ferrari F458 Italia, + 0,473
5. Roda/Ruberti/Cressoni (I/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 1,082
6. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 RSR, + 1,109
7. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, + 4,464

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. 


Hinweis: Foto- und Videomaterial zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos versorgt. Auf dem Twitter-Kanal @PorscheRaces erhalten Sie aktuelle Informationen und Fotos zum Porsche Motorsport live von den Rennstrecken in aller Welt. Zugriff auf den digitalen Porsche Motorsport Media Guide 2014 haben Journalisten unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de/motorsport. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

Text/foto: Hersteller

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf, Sao Paulo (Brasilien), LMP1, Freies Training Auftakt zum Finale – Porsche 919 Hybrid in ersten beiden Trainings vorn

Porsche


Das Porsche Team hat mit seinen Le Mans-Prototypen einen starken ersten Trainingstag vor dem Saisonfinale in Sao Paulo erlebt. Die beiden Porsche 919 Hybrid spulten insgesamt 219 Runden auf dem 4,309 Kilometer langen Grand-Prix-
Kurs von Interlagos ab. Dabei setzte der Hybrid-Rennwagen mit der Startnummer 20 am Nachmittag in 1.18,349 Minuten die beste Zeit der beiden ersten freien Trainingssitzungen. Ihm dicht auf den Fersen war das Schwesterauto Nummer 14 mit einer Rundenzeit von 1.18,440 Minuten.

Schon während des morgendlichen 90-Minuten-Trainings hatte der Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 20 die Zeitenliste angeführt (1.19,172 Minuten), ebenfalls gefolgt vom Porsche mit der Nummer 14 (1.19,511 min).

Das Sechsstundenrennen in Brasilien ist der achte und letzte Lauf zur diesjährigen FIA Langstecken-Weltmeisterschaft. Das Qualifying beginnt am Samstagnachmittag um 18:20 Uhr MEZ, Start am Sonntag ist um 16:00 Uhr MEZ.

Stimmen nach dem Training:

Alexander Hitzinger, Technischer Direktor LMP1: „Die Strecke mit dem neuen Belag bietet sehr viel Grip. Das kommt unserem Auto entgegen und trägt zu einer guten Fahrzeugbalance bei. Zusätzlich haben wir heute im Vormittagstraining eine optimierte Hybridstrategie erstmals eingesetzt. Das hat gut funktioniert, und entsprechend werden wir sie auch für das Rennen übernehmen. Darüber hinaus sind wir noch einen Reifenvergleich gefahren, der uns ebenfalls wertvolle Erkenntnisse gebracht hat. Wir sind zufrieden, alles läuft problemlos.“ 

Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 14)
Romain Dumas (36, Frankreich): „Bislang sieht es gut aus für uns. Wir sind besser vorbereitet als je zuvor. Unser 919 läuft super. Trotzdem gibt es noch einige Dinge zu verbessern, wir dürfen nicht nachlassen.“

Neel Jani (30, Schweiz): „Die Strecke mit dem neuen Asphalt ist sehr anders, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie bietet definitiv mehr Grip, wir können ganz anders fahren. Ich bin noch nicht ganz happy mit dem Auto. Für uns ging es darum, die Reifen zu vergleichen. Am Ende der zweiten Sitzung hat es etwas geregnet, aber das wirkte sich nicht auf den Grip aus – trotzdem irritiert es natürlich, denn du weißt nicht genau, was geht und was nicht. “

Marc Lieb (34, Ludwigsburg): „Interlagos begeistert mich immer wieder – genau so müssen Rennstrecken sein. Der Kurs hat einen unverwechselbaren Charakter und macht wahnsinnig viel Spaß. Der neue Belag bietet extrem viel Grip. Insgesamt kommt die Strecke unserem Porsche 919 entgegen. Wir müssen noch ein paar Sachen verbessern, aber wir waren schon gut dabei.“

Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 20)
Timo Bernhard (33, Bruchmühlbach-Miesau): „Ich bin zum ersten Mal hier und habe die ersten Runden am Morgen dazu genutzt, die Strecke zu lernen. Dieser Traditionskurs ist richtig spannend. Das Rennen wird anstrengend, auch für uns Fahrer. Vor allem, weil das Überrunden im engen Mittelsektor schwierig ist.“

Brendon Hartley (25, Neuseeland): „Das war ein sehr, sehr guter Trainingstag. Das Auto ist besser als es je war, das Team hat in der Vorbereitung einen super Job gemacht. Wir hatten null Probleme und waren noch nie so schnell in dem Fenster für die Feinarbeit. Es gab kaum etwas auzusortieren, und wir konnten uns darauf konzentrieren, viele Runden am Stück für die Rennvorbereitung zu fahren. Interlagos ist für mich Liebe auf den ersten Blick – eine echte Fahrerstrecke.“

Mark Webber (38, Australien): „Ein guter Tag für uns. Unser Porsche 919 Hybrid funktionierte tadellos, wir konnten unseren kompletten Aufgabenzettel abarbeiten – auch, weil es erst gegen Ende der Sitzung leicht zu Regnen begann. Alle Fahrer fühlen sich auf dieser Strecke wohl. Wir haben ein gute Chance, an diesem Wochenende um einen guten Podestplatz zu kämpfen. Unser Testlauf über eine längere Distanz war der vielversprechendste der ganzen Saison. Der neue Asphalt scheint unserem Auto zu liegen.“


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Text/Foto: Hersteller

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2015, LMP1 Porsche verpflichtet Nico Hülkenberg für Le Mans 2015

PORSCHE


 Der erste Fahrer für den dritten Porsche 919 Hybrid beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans 2015 steht fest: Nico Hülkenberg verstärkt das Porsche Team. Der 27-Jährige aus Emmerich wird damit der erste Fahrer seit 2009, der während
seiner aktiven Formel-1-Karriere bei dem Klassiker an der Sarthe startet. Vor dem Marathon am 13./14. Juni wird Hülkenberg am 2. Mai bereits das Sechsstundenrennen von Spa mit der zweiten Generation des innovativen Porsche Le-Mans-Prototypen bestreiten. Dies wird jedoch nicht seine erste Begegnung mit einem Porsche-Rennwagen mit Hybridantrieb: Schon 2010 testete er den zukunftsweisenden 911 GT3-R Hybrid auf der Nürburgring-Nordschleife.

Nico Hülkenberg: „Porsche und Le Mans – diese Verbindung übt wahrscheinlich auf jeden Rennfahrer eine große Faszination aus. Ich bin schon lange Porsche-Fan und habe die Rückkehr in die LMP1-Klasse entsprechend intensiv verfolgt. Dabei wuchs der Wunsch, dieses Auto in Le Mans fahren zu können. Ich bin sehr froh, dass der Formel-1-Kalender dieses Engagement 2015 zulässt, und ich bin meinem Formel-1-Team Sahara Force India sehr dankbar für die Freigabe. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt ist es an mir, hart zu arbeiten, um beiden Engagements gerecht zu werden.“

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Wir freuen uns sehr darauf, Nico an Bord zu nehmen. In seine fahrerischen Qualitäten haben wir vollstes Vertrauen, und er wird auch ganz bestimmt gut in unser Werksteam passen. Der Integrationsaspekt ist im Langstreckensport extrem wichtig. Für einen Formel-1-Piloten ist es ungewohnt, dass sein Resultat nur so gut sein kann wie die Summe aus den Leistungen von drei Fahrern.“

Andreas Seidl, Teamchef: „Das Interesse von einem weiteren Weltklassefahrer wie Nico ist auch eine Bestätigung für die Arbeit der ganzen Porsche LMP1-Mannschaft im ersten WEC-Jahr. Wir bereiten Nico jetzt auf die neuen Herausforderungen wie das Fahren im Verkehr mit den langsameren GT-Autos und die Nacht in Le Mans optimal vor. Dazu haben wir einen Fahrplan ausgearbeitet, der sicherstellen wird, dass er bereits bei seinem ersten Le-Mans-Einsatz sein Können unter Beweis stellen kann. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nico. Unser Dank gilt natürlich dem Sahara Force India F1 Team und dem Teamchef Vijay Mallya für die Freigabe.“

Zur Person: Nico Hülkenberg, geboren am 18.08.1987 in Emmerich, Nordrhein-Westfalen, startet seit 2010 in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft. 2014 erzielte er mit Force India als Neunter seine bisher beste Platzierung im Endklassement der WM. Seine bislang einzige Formel-1-Poleposition holte er in seiner Debütsaison im damals unterlegenen Williams. Sein bestes Grand-Prix-Ergebnis war 2012 im Force India Platz vier beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps – auf jener Rennstrecke, auf der er 2015 sein erstes Rennen mit dem Porsche 919 Hybrid fahren wird. Hülkenberg hatte sich 2009 als Sieger der GP2-Serie für die Formel 1 empfohlen. Begonnen hat er seine Laufbahn als Neunjähriger im Kartsport.



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Text/Foto: Hersteller

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 8. Lauf, São Paulo (Brasilien), LMP1, Vorschau Das Porsche Team und der 919 Hybrid starten mit vollen Batterien ins Finale

Porsche


Stuttgart. Am 30. November um 13:00 Uhr Ortszeit heißt es für den Porsche 919 Hybrid Jahrgang 2014 zum letzten Mal „Ignition on, Hybrid on“. Dann startet der erste Le-Mans-Prototyp seit Porsches Rückkehr in die Topklasse der FIA
Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC zum achten und letzten Lauf in São Paulo, Brasilien. Noch einmal stehen sechs Stunden Renndauer bevor. Die bestmögliche Kombination aus Performance, Effizienz und Standfestigkeit bleibt die große Herausforderung für den technisch anspruchsvollsten Hybriden im Starterfeld. Neben der Leistung aus dem Zweiliter-Turbo-Vierzylinder-Verbrennungsmotor rekuperiert der Porsche Bremsenergie an der Vorderachse und gewinnt Strom aus der Abgasenergie – das zweite System macht ihn zum einzigen LMP1, der auch beim Beschleunigen Energie zurückgewinnt. Die Fahrertrios Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien) müssen auch auf dem berühmten Kurs von Interlagos sechs Stunden lang Runde um Runde auf Sprintniveau kämpfen – Verschnaufpausen gibt es nicht. 

Stimmen vor dem Rennen:

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Für Porsche geht in São Paulo eine schon bis jetzt erfolgreiche Debütsaison in der LMP1 zu Ende. Drei Polepositions und fünf Podestplätze mit einem derart komplexen Rennwagen dieser Leistungsklasse – das kann sich sehen lassen. Für die Zukunft noch viel wichtiger: Dass wir uns bei jedem Einsatz steigern konnten zeigt, dass die Strukturen stimmen. Sowohl hinsichtlich des technischen Konzepts als auch bei der Fahrerbesetzung und bezüglich der operativen Abläufe in einer zusammengewachsenen Mannschaft. Wir haben aus jeder neuen Situation gelernt und versuchen alles, um den Erfahrungsvorsprung der Konkurrenz auszugleichen. Sollte sich beim Finale in Brasilien doch noch eine kleine Chance ergeben, die nächste und letzte Stufe auf dem Podium zu erklimmen, wollen wir parat sein.“

Fahrer Startnummer 14
Romain Dumas (36, Frankreich): „Für unser Team und den Porsche 919 Hybrid ist São Paulo Neuland. Das ist zum Finale noch einmal eine große Herausforderung auf einer Strecke, von der alle Fahrer schwärmen. Die Abstimmungsarbeit in den ersten Trainings wird sicher schwierig. Ich denke, es ist gut für die Meisterschaft, wenn wir auf einem so berühmten Formel-1-Kurs fahren. Es gab schon häufig Regenchaos in Interlagos. Wenn es trocken bleibt, ist das angenehmer für die Zuschauer. Aber uns würde Regen durchaus zugute kommen.“

Neel Jani (30, Schweiz): „Ich bin in São Paulo schon mit Formel-1- und LMP1-Rennwagen gefahren. Mal sehen, ob der neu gelegte Asphalt nun mehr oder weniger Grip hat. Ich glaube, dass uns der Kurs sehr gut liegen wird. Auch aufgrund der Höhenlage von rund 800 Meter über dem Meeresspiegel haben wir mit dem Turbo einen leichten Vorteil gegenüber den Saugmotoren, weil die in der geringeren Luftdichte etwas Leistung verlieren. Am schwierigsten wird für uns der kurvige Mittelsektor, den müssen wir gut überstehen, dann sollte ein gutes Resultat drin sein.“

Marc Lieb (34, Ludwigsburg): „Ich freue mich sehr auf das Rennen in São Paulo. Die Strecke ist absolut cool – eine von den wirklich schönen traditionellen Rennstrecken mit einem ganz eigenen Charakter und einer tollen Atmosphäre. Ich fand sie auch immer sehr flüssig zu fahren. In den vergangenen Jahren waren wir im eher kühlen August dort. Im November habe ich dort beim 1000-Meilen-Rennen schon Hitze erlebt. Der alte Asphalt war recht aggressiv, ich bin gespannt auf den neuen Belag. Aber für unser Auto ist Interlagos so oder so unbekanntes Terrain.“

Fahrer Startnummer 20
Timo Bernhard (33, Bruchmühlbach-Miesau): „Ich werde erstmals in São Paulo fahren und freue mich sehr darauf – auch weil die Brasilianer ganz große Motorsport-Fans sind. Ich habe sehr viel Gutes über diesen Traditionskurs gehört. Wir haben in diesem Jahr schon mehrmals bewiesen, dass wir uns auf für uns neue Strecken gut einstellen können. Interlagos zählt zu jenen 30 Prozent der Kurse, die gegen den Uhrzeigersinn befahren werden. Die schnellen Linkskurven wirken sich auf den Körper aus, vor allem auf den Nacken, dafür werden wir im Vorfeld speziell trainieren.“

Brendon Hartley (25, Neuseeland): „Ich war noch nie in Brasilien, aber ich bin die Strecke sehr oft im Simulator gefahren und kenne sie natürlich von den Fernsehübertragungen der Formel 1, wie so viele Menschen. Ich freue mich wahnsinnig auf diesen berühmten Kurs. Er sollte unserem 919 gut passen, denn die Möglichkeiten unserer Hybridsysteme sollten sich dort gut ausschöpfen lassen. Bislang haben wir uns bei jedem Rennen gesteigert, und insofern sollte das Finale uns die besten Chancen auf ein gutes Ergebnis bieten. Ich bin zuversichtlich.“ 

Mark Webber (38, Australien): „Ich habe diese Strecke in der Formel 1 immer sehr genossen. 2009 und 2011 habe ich dort gewonnen, das sind ganz besonders schöne Erinnerungen. Die Atmosphäre ist auch deshalb so elektrisierend, weil die Fans sehr nah an der Strecke sind, auf den modernen Kursen sitzen sie viel weiter weg. Mit 4,3 Kilometern ist eine Runde relativ kurz. In gewisser Weise bedaure ich die Neuasphaltierung, denn die Bodenwellen waren eine spezielle Herausforderung, die den Kurs auszeichnete, und die ist ihm nun genommen. Ich denke, der 919 wird Interlagos mögen, und ich hoffe, wir können dort um unser bestes Saisonergebnis kämpfen.“


Zahlen und Fakten:

– Das letzte Sechsstundenrennen der FIA WEC 2014 startet am 30. November um 13:00 Uhr Ortszeit und wird bei Tageslicht zu Ende gehen.

– TV Sender Eurosport überträgt von 20:30 bis 22:00 Uhr deutscher Zeit.

– Eine Runde misst 4,309 Kilometer und hat fünf Rechts- und zehn Linkskurven. Sie ist eine Mischung aus zwei Hochgeschwindigkeitssektoren mit einer schnellen Kurvenkombination am Ende der langen Geraden und einem eng gewundenen Streckenabschnitt im Innenraum. Es gilt, einen optimalen Abstimmungskompromiss für schieren Speed einerseits und Stabilität und aerodynamische Effizienz andererseits zu finden. Die häufig unbeständige Witterung kann Fahrer und Teams vor zusätzliche Herausforderungen stellen. 

– „Interlagos“, der traditionelle Name der Rennstrecke, bedeutet „zwischen den Seen“ – und in der Tat lag der 1942 eröffnete und ursprünglich knapp acht Kilometer lange Kurs einst malerisch vor den Toren São Paulos. Längst ist die Metropole an die Leitplanken herangewuchert. 

– São Paulo ist die größte und am dichtesten besiedelte Stadt der südlichen Erdhalbkugel. Über ihre Einwohnerzahl gibt es keine präzisen Angaben. Man geht von zwölf Millionen für das Stadtgebiet und etwa 21,6 Millionen für die Metropolregion aus. 

– Der offizielle Name der Strecke lautet „Autódromo José Carlos Pace“. Der brasilianische Namensgeber gewann dort den Formel-1-Grand-Prix 1975 und starb 1977 bei einem Flugzeugunglück. 

– In den bisher sieben WM-Läufen erreichte das Porsche Team einen zweiten Platz (Bahrain/Startnummer 14) und vier dritte Plätze (Silverstone/Startnummer 20, Fuji/Startnummer 20, Shanghai/Startnummer 14, Bahrain/Startnummer 20). 

– Drei Mal startete der Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 14 von der Poleposition (Spa, Shanghai und Bahrain).

– In Shanghai und in Bahrain fuhr Neel Jani im Qualifying die schnellste dort je für einen LMP1 verbuchte Rundenzeit.

Text/Foto: Hersteller

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2015, LMP1 Porsche setzt 2015 in Le Mans einen dritten 919 Hybrid ein

Porsche


Stuttgart. Der Vorstand der Porsche AG hat entschieden, bei den 24 Stunden von Le Mans in Frankreich am 13./14. Juni 2015 einen dritten Porsche 919 Hybrid ins Rennen zu schicken. Seine Generalprobe wird der Rennwagen am 2. Mai 2015
beim Sechsstundenrennen von Spa-Francorchamps (Belgien) erleben. Über die Fahrer dieses dritten Autos ist noch nicht abschließend entschieden. Für die beiden ganzjährig eingesetzten Porsche 919 Hybrid stehen die Fahrer Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz), Brendon Hartley (Neuseeland), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Mark Webber (Australien) fest.

Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG: „Wir waren 2014 mit dem komplexesten und innovativsten Rennwagen, den Porsche bislang gebaut hat, auf Anhieb konkurrenzfähig. Bislang fünf Podestplätze, drei Polepositions und Rekordrunden in Shanghai und Bahrain sind hervorragende Ergebnisse. Aber dieses Engagement ist nicht nur auf der Rennstrecke erfolgreich, sondern auch auf der Ingenieursseite. Hier geht es um höchste Performance bei maximaler Effizienz in immer neuen Dimensionen. Deshalb stellen wir uns dieser Herausforderung in 2015 mit drei Porsche 919 Hybrid.“

Für Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, ist diese Entscheidung auch ein starkes Bekenntnis zur FIA WEC Langstreckenweltmeisterschaft: „Unsere Entscheidung, in der LMP1-Klasse der FIA WEC als Porsche-Werksteam anzutreten, war richtig. Das spüren wir bei jedem Rennen. Dieses höchst anspruchsvolle Motorsportprogramm zahlt zudem direkt auf die Entwicklung von zukünftigen Straßensportwagen ein. Zur Entwicklung und Erprobung zukünftiger Hybridsysteme kann es kaum einen härteren Test geben als die Langstrecken-WM und besonders die 24 Stunden von Le Mans. Für das neu aufgebaute Porsche LMP1-Team gilt dies genauso. Über 230 Personen mussten schnell zueinander finden und unter höchster Belastung ein schlagkräftiges Team bilden. Der Faktor Mensch spielt nicht nur direkt hinter dem Lenkrad des 919 Hybrid eine große Rolle, er ist entscheidend für den Erfolg des ganzen Projektes – ganz im Sinne der Porsche-Philosophie.“ 

Text(Foto: Hersteller



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