Toyota elektrisch: Prius Plug in Hybrid

Toyota

Prius Plug in Hybrid

Unter „Mobilität der Zukunft“versteht Toyota „nachhaltige Mobilität“ mit umweltverträglichen Fahrzeugen, diemöglichst geringe Emissionen ausstoßen. Das Ziel soll künftig einmal „NullEmissionen“ sein. Toyota beschreitet parallel verschiedene Wege, um die Fahrzeugeso umweltverträglich wie möglich zu machen, und forscht an alternativenKraftstoffen und Antriebsquellen, um Ressourcen und Rohstoffe zu schonen.Toyota hat alle bestehenden Motoren auf geringeren Verbrauch hin optimiert und Technologienwie die D-CAT-Technik für Diesel sowie Start-Stopp-Systeme und variableVentilsteuerung für Benziner entwickelt, um bei gleicher oder sogar höhererLeistung der Fahrzeuge ihren Verbrauch und ihre Emissionen zu senken. DiesesMaßnahmenpaket wird unter dem Begriff Optimal Drive®zusammengefasst.

 Für den Hybridantrieb wurdenumfangreiche weitere Maßnahmen ergriffen.
Stufenweise wurden dieNebenaggregate elektrifiziert. Beispiele sind die elektrische Servolenkung, derelektrische Klimakompressor und die elektrische Wasserpumpe. Damit ist esToyota gelungen, so wenig Energie wie möglich vom Verbrennungsmotor für andereAufgaben als den Vortrieb oder die Stromerzeugung zu verwenden. Dies wiederum gestattet,den Verbrennungsmotor nur in solchen Situationen einzusetzen, in denen erbesonders effektiv arbeitet.
 Auch beispielsweise daselektronisch geregelte Bremssystem ECB leistet einen Beitrag zumkraftstoffsparenden Antrieb, denn der Verbrennungsmotor wird nicht mehrbenötigt, um eine Bremskraftverstärkung zu erzeugen. Deshalb kann derVerbrennungsmotor bei Vollhybriden von Toyota auch im Fahrbetrieb abgeschaltetwerden, und das Einsparpotenzial des regenerativen Bremssystems kann hocheffizientgenutzt werden, denn es wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie undspeichert sie bis zum nächsten Beschleunigen in der Hybridbatterie.
Eine zentrale Bedeutungin der Strategie von Toyota nimmt die Vollhybrid-Antriebsarchitektur ein. DerToyota Hybridantrieb wurde 2004 als International Engine of the Year gewürdigtund gewann bis 2010 die Auszeichnungen Green Engine of the Year und Best FuelEconomy Engine of the Year nicht weniger als sechs Mal. Der im Prius und imAuris Hybrid eingesetzte Hybridantriebsstrang ist mit insgesamt elf Titelneiner der erfolgreichsten Antriebe in der Geschichte des Wettbewerbs.
 Der Hybridantriebsstrang und die künftige Varianteals Plug-in sind Paradebeispiele für das Zusammenwirken technischerInnovationsfreude und ökologischer Verantwortung bei der Entwicklunginnovativer Antriebstechnologien.
 Bereits bei der Konzeption desPrius, dem weltweit ersten leistungsverzweigten Vollhybrid-Serienfahrzeug,zeigten die Ingenieure einen enormen Weitblick. Die Antriebsarchitektur wurdevon Beginn an auf die Realisierung aller denkbaren Antriebskonfigurationen hinentwickelt. Dank dieser vorausschauenden Sichtweise verfügt Toyota mit demleistungsverzweigten Vollhybriden über eine Plattform, mit der neben Voll- undPlug-in Hybriden auch reine batterieelektrische Antriebe oderBrennstoffzellen-Hybridantriebe realisiert werden können. Dabei profitiertToyota von der Tatsache, dass die wesentlichen Systemkomponenten wieElektromotoren, Batterien, Inverter/Konverter sowie Energie- undAntriebsmanagement Eigenentwicklungen sind. Mittlerweile wurden weltweit über2,5 Millionen Toyota und Lexus Vollhybride verkauft.

Produktkonzept

Der auf dem Prius der dritten Generationbasierende Prius Plug-in baut im Wesentlichen auf dem Toyota Hybridantriebsstrangauf. Als Vollhybridfahrzeug lässt er sich sowohl mit dem Elektromotor als auch inKombination mit dem Benzinmotor fahren. Im Wesentlichen unterscheidet sich diePlug-in Variante vom aktuellen Prius in drei Punkten: Sie ist erstens mit einer5,2 kWh Kobalt-Lithium-Ionen- anstatt einer 1,3 kWh Nickel-Metallhydrid-Batteriebestückt. Zweitens lässt sich diese Batterie extern aufladen, und drittens erzieltder Prius Plug-in damit im reinen Elektrobetrieb eine deutlich größereReichweite und höhere Fahrleistungen als der normale Vollhybrid.
 Mit vollaufgeladener Batterie kannder Plug-in bis zu 20 Kilometer weit mit maximal 100 km/h rein elektrischfahren. Ist die Batterie entleert, wird der Prius Plug-in auf „normalen“Vollhybridantrieb mit der vom aktuellen Prius bekannten Arbeitsweise umgeschaltet.Im Alltag kombiniert der Prius Plug-in somit die Vorteile des lokalemissionsfreien rein elektrischen Fahrens mit der Langstrecken-Kapazität desVollhybridantriebs.
Es kann davon ausgegangenwerden, dass 70 Prozent aller Europäer im Jahr 2015 in städtischenBallungsräumen leben werden. Zugleich geht aus aktuellen Studien von Toyota zumPendler-Verkehr in Frankreich und Großbritannien hervor, dass bei über 80Prozent aller Fahrten mit dem Auto eine Einzelstrecke von weniger als 25Kilometern zurückgelegt wird. In Großbritannien bleiben die Autofahrten sogarzu beinahe 80 Prozent unter 10 Kilometern, in Frankreich zu immerhin 55Prozent. Vor diesem Hintergrund wird das Potenzial der Elektromobilitätinsbesondere auf kurzen und mittleren Fahrstrecken deutlich.
 Die Vorteile vonElektrofahrzeugen im innerstädtischen Pendelverkehr sind lokaleEmissionsfreiheit, geräuscharmer Betrieb und je nach verwendetem Ladestromsogar eine Reduktion des CO2-Ausstoßes. Der weiteren Verbreitung derartigerFahrzeuge stehen derzeit noch neben der fehlenden Infrastruktur das Gewichtsowie die Größe und die Kosten von Batterien gegenüber, die ausreichendleistungsfähig sind, um die bislang gewohnten Anforderungen an die Reichweitezu erfüllen.
Beide Probleme geht Toyota mitdem Prius Plug-in an: Beim derzeitigen Stand der Batterie-Technik stellt derPlug-in Hybrid die praktikabelste technische Lösung zur Elektromobilität dar.
 Toyota arbeitet kontinuierlichdaran, in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit zu achten, sei es beiMobilitätskonzepten, der Fertigung oder auch im Handel. Das Plug-in Ladekonzeptist für jeweils landestypische normale Haushaltssteckdosen ausgelegt und damit weltweitanwendbar. So bietet es dem Nutzer die Chance, die Stromquelle selbst zubestimmen und damit auch die Möglichkeit, regenerativ erzeugten Strom ingefahrene Kilometern „umzuwandeln“. Auf dem Gelände der Toyota Deutschland GmbHwurde ein Solarcarport der Firma Solarworld installiert, um das Potenzialdieser Technik genauer zu ermitteln. Die in den Carport integrierteSolarstromanlage hat eine Spitzenleistung von zwei Kilowatt. Im Jahresmittelreicht die erzeugte Strommenge kalkulatorisch aus, um täglich eine Fahrstreckevon etwa 27 Kilometern CO2-neutral zurückzulegen.
 Der entscheidende Vorteileines Plug-in Hybriden besteht darin, dass der Fahrer sich keine Gedanken überdie im reinen Elektrobetrieb erzielbare Reichweite machen muss. Das Auto lässtsich auch bei entladener E-Antriebsbatterie genauso sparsam und komfortabel wieein herkömmlicher Vollhybrid nutzen. Der Prius Plug-in leidet also weder an derbegrenzten Reichweite aktueller Elektrofahrzeuge, noch unterliegt er wie diese denProblemen beim Batterie-Packaging. Zugleich lässt er sich einfach anhaushaltsüblichen Steckdosen oder, falls vorhanden, an öffentlichenLadestationen aufladen.
 Mit einer Anzahl von rund 600Prius Plug-in mit Lithium-Ionen-Batterien startete Toyota Ende 2009 einen Feldversuchmit ausgewählten Flottenkunden. Etwa 200 dieser Fahrzeuge kommen in Europa zumEinsatz. Die während dieser Phase erhobenen Daten zum Fahrverhalten und zur Ladedisziplinder Kunden werden es Toyota gestatten, die tatsächliche Leistungsfähigkeit desneuen Toyota Plug-in Hybridfahrzeugs zu dokumentieren und gezielt auf dieAnforderungen der Kunden einzugehen.


Plug-inHybridantrieb: ein einzigartiges Fahrerlebnis

DerAntrieb des Prius Plug-in Hybrid basiert auf dem Vollhybrid-Antriebsstrang desaktuellen Prius. Er bietet jedoch durch eine vergrößerte und extern aufladbareLi-Ion Batterie die Möglichkeit, den rein elektrischen Antrieb (EV-Modus) biszu 20 Kilometer weit zu nutzen. Dabei zeichnet er sich durch geräuscharme und lokalemissionsfreie Fahrt aus. Ein reiner Elektro-Antrieb also, ohne dessen systemspezifischeNachteile – begrenzte Reichweite, hohes Fahrzeuggewicht, problematischesPackaging und lange Ladezeiten – in Kauf nehmen zu müssen.
 Überdie Gesamtreichweite muss sich der Fahrer des Prius Plug-in keine Gedankenmachen, denn er arbeitet auch wie ein normaler Toyota Vollhybrid und erreicht etwa800 Kilometer pro Tankfüllung. Sein Durchschnittsverbrauch im kombinierteneuropäischen Fahrzyklus für teilelektrische Fahrzeuge liegt bei lediglich 2,6Litern pro 100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 59 Grammpro Kilometer.
 DieMarkteinführung des Prius Plug-in ist für das Jahr 2012 vorgesehen. Dabei wirdder Prius Vollhybrid, den wir heute bereits im Programm haben, nicht abgelöst.Stattdessen wird das Modellprogramm um die Variante Plug-in erweitert. Sowerden wir in der Lage sein, auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse zureagieren und für unterschiedliche Einsatzschwerpunkte ein jeweils passendesFahrzeugkonzept unter Berücksichtigung von bestehenden Herausforderungen wieAuflademöglichkeiten im öffentlichen Raum und Mehrkosten durch dieBatterietechnik anzubieten.
HerausragendeEffizienz des Prius Plug-in Vollhybrids
ImGegensatz zu einem Mildhybrid-Antrieb handelt es sich beim Prius Plug-in Hybridum einen leistungsverzweigten Vollhybriden, der sich sowohl rein elektrisch alsauch im kombinierten Betrieb mit dem Benzinmotor fahren lässt. Sein hochmodernerHybrid Synergy Drive zeichnet sich vor allem durch eine herausragendeEffizienz, aber auch einen kraftvollen Antritt mit einer eindrucksvollenBeschleunigung ohne Schaltpausen aus.
 Währendder normale Vollhybrid unwirtschaftliche Betriebspunkte des Verbrennungsmotorswie Leerlauf vermeidet, Kraftverschwendung durch Elektrifizierung derNebenaggregate eliminiert oder dank Bremsenergie-Rückgewinnung mehr Kilometerpro Liter verbranntem Kraftstoff erreicht, stand im Lastenheft des Plug-in einweiterer Schwerpunkt beschrieben: eine größere rein elektrische Reichweitedurch externe Aufladung.
DieSystemarchitektur des Toyota Hybrid Synergy Drive 
im Prius Plug-in
Der Hybrid Synergy Drive®(HSD) des Plug-in übernimmt die Antriebskonfiguration der aktuellen, drittenGeneration des Toyota Prius. Er setzt sich aus einem leistungsstarken Antriebs-Elektromotor/Generator(MG2), einem Starter/Generator (MG1) und einem 1,8-Liter-VVT-i-Benzinmotorzusammen, die mithilfe einer Leistungsverzweigung (Planetengetriebe) dieAntriebskräfte variabel zusammenführen und je nach Fahrsituation an die Räderleiten.
In einem klassischen Vollhybrid-Fahrzeugwie dem Prius stellt eine Nickel-Metallhydrid-Batterie die beste Lösung dar,denn dieser Batterietyp hat in mehr als 13 Jahren mit mehr als 2,5 MillionenFahrzeugen im Serieneinsatz seine Dauerhaltbarkeit bestens unter Beweisgestellt. Bei einem Plug-in Hybrid sind die Anforderungen an die Batterie jedochandere. Beim rein elektrischen Fahren wird die Batterie über einen längerenZeitraum intensiver genutzt. Deshalb kommen dafür nun Lithium-Ionen Akkus zumEinsatz. Sie haben einen geringeren Innenwiderstand, was einer Erwärmung imDauerbetrieb entgegenwirkt, und erlauben dank höherer Energiedichte einegrößere Reichweite.
1,8-LiterAtkinson-Benzinmotor
Dergewichtsoptimierte, besonders kompakte Vierzylinder-Benzinmotor mit 1.798 cm³Hubraum arbeitet im Atkinson- Zyklus und hat eine Spitzenleistung von 99 PS (73kW) bei 5.200/min sowie ein maximales Drehmoment von 142 Nm bei 4.000/min. Erwird praktisch unverändert vom Prius 3 übernommen und verfügt über eintemperaturgeregeltes Abgasrückführungssystems, das bei der Minimierung vonVerbrauch und Emissionen hilft.
 Das rechnerische Verdichtungsverhältnisdes Motors liegt bei ε 13:1. Aufgrund des erst deutlich nach dem unterenTotpunkt schließenden Einlassventils setzt die Kompression beim Atkinson-Zyklusspäter ein. Die Verdichtung wird so variabel im Bereich von ε ca. 5,5 bis etwa9:1 geregelt. Dadurch ergibt sich ein höheres Expansionsverhältnis, was dieLadungswechselverluste minimiert und für eine effizientere Umwandlung derVerbrennungsenergie in Motorleistung sorgt. Durch die später öffnendenAuslassventile wirkt der Verbrennungsdruck länger auf den Kolben. Im Ergebnisist die Abgastemperatur beim Atkinson-Zyklus geringer als bei einemherkömmlichen Ottomotor.
 Toyota entwickelte den 1,8Liter-Motor bereits für den Prius der dritten Generation in vielfacher Hinsichtweiter. Hiervon profitieren sowohl die Fahrleistungen als auch Verbrauch undEmissionen. Die variable Ventilsteuerung VVT-i (Variable ValveTiming-intelligent) ist Grundvoraussetzung für den Atkinsonzyklus und verleihtihm ein optimiertes Ansprechverhalten über den gesamten Drehzahlbereich, indemsie die Steuerzeiten kontinuierlich an die jeweilige Fahrsituation anpasst. DieFolge ist ein Plus an Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich beigeringeren Emissionen und weniger Verbrauch.
Weiterefortschrittliche Merkmale des Motors sind reibungsarme Rollenkipphebel imVentiltrieb, ein leichtes Kunststoff-Saugrohr mit optimierter Ansaugluftführungsowie Einspritzventile mit zwölf feinen Bohrungen für eineoptimale Kraftstoffzerstäubung. Schlanke Zündkerzenmit Langgewinde tragen zu einem optimierten Klopfverhalten bei, da dieBrennraumform so noch weiter optimiert werden konnte.
Die Kolbenböden werdenüber Öldüsen gekühlt, und die Kolbenringe besitzen eine geringere Vorspannung, umdie innere Reibung an den Zylindern zu reduzieren. Ein Edelstahl-Auspuffkrümmerverkürzt die Zeit zur Katalysatorkonvertierungstemperatur. In ihrer Summetragen diese modernen Technologien zu einer höheren Leistung bei geringeremVerbrauch und extrem geringen Emissionen bei.
Die Konstrukteure desHybridantriebs widmeten sich besonders der Minimierung der Vibrationen und derGeräuschentwicklung des Verbrennungsmotors. Mittels CAE-Analysen versteiftensie zahlreiche Motorkomponenten einschließlich des Zylinderblocks, desVentildeckels und des Kurbelgehäuses.Der Motor selbst ist über eineVierpunkt-Aufhängung gelagert, in die ein dynamischer Schwingungsdämpferintegriert ist, der nicht nur das Geräusch- und Vibrationsaufkommen weitervermindert, sondern zusammen mit der Verdichtungsregelung den Ruck beimAnlaufen und Abschalten des Motors minimiert.
 Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Pack
Diespeziell für den Einsatz im Plug-in entwickelte Hybridbatterie besteht aus 288Kobalt-Lithium-Ionen-Zellen. Diese verteilen sich auf je 96 Zellen à 3,6 Volt inder Hauptbatterie „Main“ und in den zwei Nebenbatterien „Sub1“ und „Sub2“. Siehaben jeweils 345,6 Volt Spannung, leisten gemeinsam 5,2 kWh und können aneiner haushaltsüblichen 220 Volt Steckdose per Kabel aufgeladen werden.
 Zumrein elektrischen Fahren (EV-Modus) wird die „Main“ Batterie jeweils zusammenmit einer „Sub“ Batterie genutzt. Dabei entleert sich die „Sub“ Batterie nachund nach vollständig, während die „Main“ Batterie nur teilweise entladen wird.Ist „Sub1“ erschöpft, wird an ihrer Stelle die „Sub2“ Batterie zugeschaltet.Für den EV Betrieb werden also hauptsächlich die beiden Nebenbatterien genutzt.
 Lademanagement derHybridbatterien
Im EV-Modus werden die jeweilsaktiven Hybridbatterien (Main+Sub1 oder Main+Sub2) auch regenerativ geladen.Wie viel Meter bzw. Kilometer zurückgewonnen wurden, wird dabei imKombiinstrument angezeigt. So kann durch Bremsen oder Bergabfahrt dieelektrische Reichweite erhalten oder gar vergrößert werden. Sind die beiden Nebenbatteriennach ca. 20 Kilometern entleert, arbeitet allein die „Main“ Batterie alsnormaler Hybridakku, der während der Fahrt als Energiezwischenspeicher genutztwird. Bremsenergie-Rückgewinnung und rein elektrisches Fahren sind, wie bei derVollhybridtechnik üblich, also jederzeit möglich. Die Kraftstoffverbrauchsvorteilestehen während der gesamten Fahrtstrecke immer zur Verfügung.
 Über das Ladeterminal amlinken vorderen Kotflügel und das mitgelieferte Kabel lassen sich die dreiHybridbatterien in etwa 90 Minuten an einer herkömmlichen 220 VoltHaushaltssteckdose wieder vollständig aufladen.
 Antriebseinheit mitelektrisch gesteuerter, stufenlos variabler 
Übersetzung E-CVT
Die Einheit aus den beidenElektromotoren/Generatoren MG1, MG2 und der Leistungsverzweigung ist in einemeinzigen Gehäuse von der Größe eines herkömmlichen Getriebes untergebracht. Durchdie Regelung aller Einzelkomponenten wird ein stufenlos variabler Antrieberzeugt. Da er elektronisch (Electronic) geregelt einekontinuierlich (Continous) variable (Variable)Übersetzung (Transmission) erzeugt, wird er auch E-CVT genannt. EineKupplung oder ein herkömmliches Automatikgetriebe werden dadurch überflüssig,was einen erheblichen Gewichtsvorteil beispielsweise gegenüber einem Mild-Hybridantriebbedeutet. Da so mehr Bauraum für die elektrischen Komponenten zur Verfügungsteht, besitzt der Vollhybrid auch einen Elektromotor (MG2) mit höhererLeistung als ein Mild-Hybrid.
 Der Fahrer bedient dieelektrisch gesteuerte, stufenlos variable Getriebeautomatik E-CVT über einenelektronischen Shift-by-Wire-Wählhebel in der Mittelkonsole. Der Hebel kehrt nacheinem Bedienvorgang stets wieder in seine Ausgangsposition zurück. Das jeweilsaktivierte Fahrprogramm lässt sich auf der Anzeige in der Armaturentafel ablesen.
 Neben dem Wählhebelbefindet sich der Park-Schalter mit integrierter Kontrollleuchte zum Einlegenund Lösen der Parksperre. Diese wird beim Abschalten des Systems automatischeingelegt.
Elektromotor/ Generator MG1 / MG2
DerElektroantriebsmotor MG2 (Motor/Generator 2) ist drehfest mit den Antriebsrädernverbunden. Ausgelegt als permanenterregter Synchronläufer hat er eine Leistung von 60 kW. Miteinem maximalen Drehmoment von 207 Nm verleiht der MG2 dem Prius Plug-in einenkraftvollen Antritt. Er arbeitet beim BeschleunigenHand in Hand mit dem Benzinmotor, kann den Prius Plug-in Hybrid aber auchallein antreiben.
 Wird derMG2 mit Strom versorgt, treibt er je nach ausgewählter Fahrtrichtung den Plug-insowohl vor- als auch rückwärts an. Auch dadurch benötigt der Vollhybrid keinkonventionelles Getriebe. Im Schiebebetrieb und beim Bremsen wandelt der MG2 –der nun als leistungsstarker Generator agiert – Bewegungsenergie, die beikonventionellen Fahrzeugen in Form von Wärme an den Bremsen verloren geht, inelektrische Energie um und speichert sie in der Hybridbatterie. Dieser Vorgangwird auch als Rekuperation bezeichnet.
 Derluftgekühlte Synchronläufer arbeitet bei Bedarf mit einer von einem Konverter aufbis zu 650 Volt gesteigerten maximalen Betriebsspannung.In normalen Fahrsituationen, in denenkeine maximale Leistungsabgabe erforderlich ist, wird der Motor jedoch mit derunverstärkten Batteriespannung betrieben, um Kraftstoff zu sparen.
Der MG1 kann ebenfallswechselweise als Motor oder Generator arbeiten. Als E-Motor dient er dazu, denVerbrennungsmotor zu starten. Wird er anschließend vom Verbrenner angetrieben,arbeitet er als Generator und erzeugt Strom. Dieser wird dann zum Antrieb oder wahlweisezum Laden der Hybridbatterie genutzt. Da hierbei die Drehkraft des Ottomotorsaufgeteilt wird – ein Teil der Kraft unterstützt den Antrieb der Räder, währendder andere Teil zur Stromerzeugung dient – spricht man von einerLeistungsverzweigung.
Elektronisches Energiemanagement
Das Energiemanagement desHybridantriebs ist in einem Gehäuse von der Größe einer herkömmlichen12V-Starterbatterie untergebracht und umfasst einen Inverter und einenKonverter. Die Regelung dieser Komponenten übernimmt das Hybrid-Steuergerät,das wiederum Informationen per Datenbus vom gesamten Fahrzeug erhält.
Der Inverterwandelt die Gleichspannung der Batterie zum Antrieb von MG1 und MG2 in Wechselspannungum. Arbeiten diese als Generatoren, wird aus Wechselspannung Gleichspannung zumLaden der Batterie.
Bei Automobilen mitherkömmlichem Antrieb wird die 12 Volt Bordnetzbatterie im Betrieb von derLichtmaschine geladen. Bei einem Hybridantrieb ist jedoch eine alternativeLadevorrichtung erforderlich, die auch bei abgeschaltetem Verbrennungsmotor imHybridbetrieb eine Ladung der 12-Volt-Batterie sicherstellt. Diesem Zweck dientein in das Energiemanagement des Toyota Hybridantriebs integrierter Konverter,der die Spannung der Hybridbatterie von 202 Volt auf die zur Ladung derVerbraucherbatterie und zum Betrieb der Bordelektrik erforderliche Ladespannungvon 14 Volt reduziert.
Der Prius Plug-inHybridantrieb in der Praxis
DieMehrzahl der üblichen Einzelfahrtstrecken betragen bis zu 20 Kilometer. Dortbietet der Prius Plug-in die Vorteile eines rein elektrischen, lokalemissionsfreien und geräuscharmen Antriebs. Dank des Vollhybrid-Antriebs istseine Gesamtreichweite von etwa 800 Kilometern weder durch die Ladekapazitätder Batterien beschränkt noch von einer entsprechenden Infrastruktur zum Ladenoder Tauschen der Batterien abhängig.
DerHybridantrieb des Prius Plug-in arbeitet je nach Ladezustand und je nachFahrsituation in verschiedenen Betriebsarten, um eine optimale Gesamteffizienzzu erzielen.
Emissionsloser,reiner Elektroantrieb:
bis zu 20 Kilometer Reichweite mit maximal 100 km/h
Wenndie Hybridbatterien „Sub1“ und „Sub2“ ausreichend Ladung aufweisen, fährt derPrius Plug-in nach dem Einschalten der Betriebsbereitschaft „Ready“ perStart/Stopp-Knopf prinzipiell zunächst im EV-Modus – also rein elektrisch. Durchdie stärkeren Batterien an Bord beschleunigt er deutlich kraftvoller underzielt mit maximal 100 km/h auch eine höhere Höchstgeschwindigkeit als der„normale“ Prius im EV-Modus.
Diemaximale Systemleistung des Hybridantriebs von 136 PS steht jedoch jederzeitzur Verfügung. Wenn der Fahrer sehr stark beschleunigt oder 100 km/hüberschreitet, wechselt der Prius Plug-in in den normalen Hybridantrieb undschaltet den Verbrennungsmotor zu. Wird die 100 km/h Marke wieder unterschrittenund/oder weniger Leistung abgefordert, agiert der Plug-in wieder im reinenElektrobetrieb, bis die Ladekapazität beider „Sub“ Batterien aufgebraucht ist.In Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen beträgt die maximale Reichweite mitrein elektrischem Antrieb 20 Kilometer. Danach wechselt der Prius Plug-in aufnormalen Vollhybrid-Fahrmodus.
Eineneue Hybridsystem-Anzeige in der Instrumententafel signalisiert dem Fahrer,dass sich der Prius Plug-in im reinen Elektrobetrieb befindet. Darüber hinauswird dort der Ladezustand der Hybridbatterie angegeben und über die verbleibendeelektrische Restreichweite informiert. Zusätzlich sieht der Fahrer, für welche Streckeer durch Rekuperation Energie zurückgewonnen hat.
DasNavigationsdisplay lässt sich auf einen Anzeige-Modus „plug-in effect“umschalten, der den besonderen Beitrag des Prius Plug-in zur Senkung derfossilen CO2-Emissionen im Fahrbetrieb visualisiert. DieserAnzeige-Modus besteht aus einer Computergrafik eines einzelnen Baums, der sichdurch wiederholtes Laden der Hybrid-Batterie nach und nach in einen ganzen Waldverwandelt.
Effizientes,dynamisches Fahren mit Vollhybrid-Antrieb
DerVollhybrid-Modus des Prius Plug-in entspricht dem des aktuellen Prius. Dasheißt, um Kraftstoff zu sparen, schaltet das System bei Fahrzeugstillstand denVerbrennungsmotor üblicherweise ab. Fahrsituationen, in denen der Benzinmotor alleinweniger effizient arbeiten würde, wie etwa beim Anfahren und bei geringer Last,fährt das Fahrzeug über die Haupt-Hybridbatterie (Main) weiterhin reinelektrisch und damit ohne jegliche CO2-undNOx-Emissionen.
Imnormalen Fahrbetrieb wird die Antriebskraft-Verteilung von Elektromotor undBenzinmotor kontinuierlich angepasst, um die bestmöglichen Fahrleistungen beigeringstmöglichem Kraftstoffverbrauch zu erzielen.
ImSchiebebetrieb und beim Bremsen arbeitet der MG2 als leistungsstarker Generatorund reduziert damit den hydraulischen Bremsbedarf an den Antriebsrädern. Das kooperativeBremssystem sorgt elektronisch geregelt für eine ausgewogene Balance zwischenregenerativer und hydraulischer Bremskraft an den Antriebsrädern. DieBremsenergie-Rückgewinnung verbessert die Energiebilanz, indem esBewegungsenergie, die bei konventionellen Fahrzeugen ungenutzt als Wärme an denBremsscheiben verloren geht, in elektrische Energie umwandelt und in denHochleistungs-Batterien speichert.
Der Ladestand der Hybridbatterie„Main“ wird kontinuierlich überwacht, und bei Bedarf wird sie über den vom Verbrennungsmotorangetriebenen Generator MG1 geladen, so dass es zu keinem Zeitpunkt zwingend erforderlichwird, auf externe Spannungsquellen zurückzugreifen.
Vierverschiedene Fahrmodi: Zwei automatisch angesteuerte Fahrprogramme und zwei aufKnopfdruck
ImGegensatz zum normalen Vollhybridantrieb des aktuellen Prius kann der EV-Modus imPrius Plug-in nicht manuell ausgewählt werden, sondern ist immer automatischbei aufgeladenen Batterien aktiv. Wenn die Kapazität der Hybridbatterien „Sub1“und „Sub2“ verbraucht ist, arbeitet der Prius-Plug-in standardmäßig imNORMAL-Modus. Soweit die Batterieladung der „Main“ Batterie und dieFahrsituation es zulassen, fährt der Prius Plug-in bis zu einer Geschwindigkeitvon 70 km/h wie der normale Hybrid mit rein elektrischem Antrieb. Hierdurch wirdvor allem der Kraftstoffverbrauch verringert, da der Verbrenner nicht laufenmuss.
Zusätzlichzum NORMAL-Fahrmodus des Hybridantriebs bietet der Prius Plug-in weitere per Tastendruckanwählbare Fahrmodi, mit denen sich das Ansprechverhalten des Antriebs optimalan den jeweilige Fahrerwunsch anpassen lässt: den ECO-Modus und denPOWER-Modus.
ImECO-Modus spricht das Gaspedal weniger direkt an. Zusammen mit einerverbrauchsoptimierten Regelung der Klimaautomatik verbessert dies denKraftstoffverbrauch. Damit bietet dieser Modus eine umfassende Unterstützungfür Fahrer, die einen entspannten und besonders umweltverträglichen Fahrstilpflegen möchten.
Im POWER-Modus hingegen wird das Ansprechverhalten desHybridantriebs dynamischer, die Reaktion auf Gasbefehle ist deutlich direkter.Der Prius Plug-in zeigt eine temperamentvollere Beschleunigung und bietet einPlus an Fahrfreude.
In Ergänzung dieserverschiedenen Fahrmodi unterstützt der „Eco Drive Monitor“ den Fahrer dabei,das Potenzial des Hybrid Synergy Drive in vollem Umfang zu nutzen. Über dieMulti-Informationsanzeige im Kombinationsinstrument kann der Fahrer dieEnergieströme im Hybridantrieb oder den Durchschnittsverbrauch verfolgen. Diesunterstützt ihn bei einem gleichmäßigen Fahrstil mit möglichst geringemVerbrauch. Darüber hinaus informiert eine übersichtliche Momentanverbrauchsanzeigeim Kombinationsinstrument jederzeit darüber, wie viel Energie gerade abgerufenoder zurück gewonnen wird.


Elektronikim Dienste von Sicherheit und Effizienz
·     Elektronisch geregeltes kooperatives Bremssystem ECB(Electronic Controlled Brake)
·      ElektrischeServolenkung EPS (Electric Power Steering)
Elektronischgeregeltes kooperatives Bremssystem ECB
Der Vollhybridantrieb des PriusPlug-in umfasst ein elektronisch geregeltes  Bremssystem, dass die Funktion der hydraulischenBetriebsbremse kontinuierlich mit der Bremsenergie-Rückgewinnungsfunktion desHybridsystems koordiniert und 18 Prozent leichter sowie 31 Prozent kompakterausfällt als herkömmliche Vakuumbremskraftverstärker-Systeme.
Das System ist vorn mitinnenbelüfteten Bremsscheiben mit 255 Millimeter Durchmesser ausgestattet. Dazukommen massive Bremsscheiben mit 259 Millimeter Durchmesser an der Hinterachse.Eine in Echtzeit koordinierte Abstimmung von hydraulischer Betriebsbremse undBremsenergie-Rückgewinnungssystem maximiert die Bremsenergie-Rückgewinnungdurch den Elektromotor beim Bremsen.
ElektrischeServolenkung EPS (Electric Power Steering)
Miteinem Verhältnis von 14,6:1 ist die Lenkung des Prius Plug-in Hybrid kurzuntersetzt und benötigt nur 2,8 Lenkrad-Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag.Die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung EPS senkt außerdem denEnergieverbrauch des Hybridsystems.
Der kompakte, leistungsstarkeEPS-Elektromotor mit Drehmomentsensor ist direkt in die Lenksäule integriert,um eine möglichst präzise Lenkunterstützung zu gewährleisten. EPS senkt denKraftstoffverbrauch gegenüber hydraulischen Systemen, weil das System nur dannEnergie verbraucht, wenn tatsächlich eine Lenkunterstützung erforderlich ist.Es ist äußerst langlebig und kommt ohne Hydrauliköl aus.
Fahrwerkseckdaten
Mit einem Radstand von 2.700Millimetern, einer Spurweite von 1.525 Millimetern vorn und 1.520 Millimetern hintenstimmt der Prius Plug-in in seinen Fahrwerkseckdaten mit dem aktuellen Priusüberein. Dämpfungs- und Federungsraten an der McPherson Vorderachse und an derhinteren Doppelquerlenker-Aufhängung wurden an das höhere Gewicht der Plug-inVariante angepasst.



Der Name Prius steht weltweit für das Engagement derMarke Toyota in Sachen umweltgerechter, individueller Mobilität. Mit dem neuenPrius Plug-in Hybrid folgt für das Unternehmen der nächste, logische Schritt,bei dem noch geringere Umweltbelastung und innovative, benutzerfreundlicheTechnik Hand in Hand gehen. So bietet Toyota dem Fahrer ein umweltverträglichesund zugleich dynamisch-aktives Fahrerlebnis, das uneingeschränkt Freudebereitet.
Die kompakte, aerodynamisch günstige Karosserie desneuen Prius Plug-in Hybrid verleiht dem Fahrzeug neben herausragenderKraftstoffeffizienz ein besonders niedriges Geräuschniveau. Das Interieur präsentiertsich angesichts der Karosseriemaße bemerkenswert geräumig.
AerodynamischesKarosseriedesign
Wiedie anderen Prius Modelle zeichnet sich der neue Prius Plug-in Hybrid durch sein charakteristisches Design aus, das ihnunmittelbar als Mitglied der Toyota Hybridfahrzeugfamilie ausweist und fürgrößtmögliche aerodynamische Effizienz bürgt.
DerLuftwiderstandsbeiwert von cW= 0,25 setzt im Segment der vollfamilientauglichen Schrägheck-Limousinen Maßstäbe und trägt zu einem äußerstgeringen Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß sowie einem niedrigenFahrgeräuschniveau bei.
Mitder Fahrzeugfront schufen die Aerodynamik-Ingenieure und Designer besteVoraussetzungen für eine laminare Strömung über den oberen Bereich derKarosserie. Flache, senkrechte Flächen an den Flanken des Stoßfängersunterstreichen optisch die Präsenz und die Fahrstabilität des Prius Plug-in Hybrid. Sie korrigierenzugleich auch den Luftstrom an den Vorderrädern, um Turbulenzen im Bereich derRadausschnitte zu minimieren.
Dieflach angestellte Windschutzscheibe und die weit vorn angesetzten A-Säulenverleihen dem Design auch von der Seite Dynamik. Die großzügige Verglasung mitDreiecksfenstern im Bereich der A- und C-Säulen sorgt für eine guteRundumsicht.
DasHeck ist von der heruntergezogenen Heckscheibe mit integriertem Heckspoiler undden schwungvoll gezeichneten, großen Rückleuchten in ökonomischer LED-Technikgeprägt.
Diegeringen Spaltmaße, die bündige Einpassung aller Glasflächen und aerodynamischsinnvoll gestaltete Details wie Außenspiegel, Türgriffe und Heckleuchten tragenzu einer weiteren Reduzierung des Luftwiderstands bei. Ein Übriges tut dieaerodynamische Gestaltung des Unterbodens. Verkleidungen – etwa unter demMotor, an der Vorderachse, unter dem Fahrgastraum, am Kraftstofftank und unterdem Gepäckraum – tragen entscheidend zur herausragenden Aerodynamik des neuen Prius Plug-in Hybrid bei.
Aufgrunddes höheren Gewichts der Hybridbatterien und zusätzlicher Bauteile wie einemintegrierten Batterieladegerät für externes Laden steigt das Leergewicht desPrius Plug-in im Vergleich zum aktuellen Prius um rund 130 auf 1.500 Kilogramman. Das Gepäckraumvolumen beträgt 403 Liter.
Die15-Zoll-Leichtmetallräder bezogen die Aerodynamik-Experten in die Minimierungdes Luftwiderstands ein. Sie tragen integrierte aerodynamische Abdeckungen undsind mit Reifen in der Dimension 195/65 R15 ausgerüstet, die sich durch einensehr geringen Rollwiderstand auszeichnen.
Diesilberfarbenen Türgriffe und Heckklappenblende, die „Plug-in Hybrid“- Label und das abgedeckteLadeterminal im linken vorderen Kotflügel unterscheiden den Prius Plug-in Hybrid äußerlich von den anderen PriusModellen.
Geräumiges Interieur
Beieiner Länge von 4.460 mm, einer Breite von 1.745 mm und einer Höhe von 1.490 mmist der Prius Plug-in Hybrid von außenein kompaktes Fahrzeug. Umso mehr überrascht die Größe seines Innenraums, derdem Fahrer und den Passagieren sehr viel Platz, ein hohes Maß an Komfort und überraschendviel an Beinfreiheit im Fond bietet.
 Interieurdesign
DieArmaturentafel des Prius Plug-in Hybrid ist ineine obere Informationsebene und eine untere Bedienebene gegliedert und wurdeauf beste ergonomische Funktionalität sowie eine Minimierung der Augenbewegungendes Fahrers beim Ablesen von Informationen ausgelegt.
 ImMittelpunkt der Informationsebene steht die leicht zurückversetzte, zentraleInstrumenteneinheit, die auf einen Blick die wichtigsten Informationen zumFahrzeugstatus sowie den Eco Drive Monitor bietet. Der E-Shift Wählhebel ist imZentrum der frei tragenden Mittelkonsole angebracht.
Dezentesilberfarbene Applikationen unterstreichen das Design des Wählhebels, der Mittelkonsole,der Ablagetaschen in den Türen und des Lenkrads, das höhen- undlängseinstellbar ausgelegt ist. Die beheizbaren Vordersitze bieten auch auflangen Strecken hohen Komfort. Der Fahrersitz ist höhenverstellbar und verfügtüber eine elektrisch einstellbare Lendenwirbelunterstützung.
DerFahrgastraum bietet eine Vielzahl praktischer Ablagen, zu denen einHandschuhfach mit zwei Ebenen von drei und sechs Litern Volumen und die Ablageunter der frei tragenden Mittelkonsole zählen. Weitere 3,7 Liter Volumen bietetdas Fach unter der Mittelarmlehne, das neben einem 12V-Bordspannungsanschlussauch eine Buchse zum Anschluss eines MP3-Players beinhaltet.


InnovativeAusstattungsmerkmale,
Komfort auf höchstem Niveau
·      Elektrischbetriebene Wärmepumpe und Klimaanlage
·      Klimaautomatikmit Fernbedienung
·      Wunschinnenraumtemperaturschon beim Losfahren
·      TouchTracerBedienelemente
·      Smart-KeySystem
·      Festplatten-Navigations-und Audiosystem
Intelligentgeregelter Klimakomfort
Zu dentechnischen Innovationen des Prius Plug-inHybrid gehört die fernbedienbare elektrische Klimaautomatik, die auch überlenkradintegrierte Bedienelemente steuerbar ist. Der Prius Plug-in ist wie deraktuelle Prius mit einem elektrischen Klimakompressor ausgestattet. Um demKlimakomfort auch im deutlich erweiterten Elektrobetrieb, bei dem keineVerbrennungsmotorabwärme zur Verfügung steht, gerecht zu werden, verfügt erdarüber hinaus über ein elektrisches Wärmepumpesystem ergänzt um PTCHeizelemente. Wenn der Prius Plug-in zum Laden an eine externe Stromquelleangeschlossen ist, lassen sich sowohl der Klimakompressor als auch die Wärmepumpefernbedienen. Damit kann der Innenraum bereits vor Fahrtantritt auf die zuvorgewählte Temperatur gekühlt oder geheizt werden. Die dazu benötigte Energie stammtin diesem Fall aus einer externen Stromquelle. Daher beeinträchtigt dieKlimaregelung vor Fahrtantritt die batterieelektrische Reichweite nicht.
Zur bedarfsgenauen Berechnung der Temperaturregelung, Belüftungs-und Gebläsefunktion dient unter anderem ein Feuchtigkeitssensor an derWindschutzscheibe. Er misst die Lufttemperatur sowie die Temperatur und Feuchtigkeitder Windschutzscheibe, damit bei Fahrtantritt neben einer angenehmenInnenraumtemperatur auch freie Sicht gewährleistet ist.
 TouchTracer-Bedienelemente
In dasLenkrad integrierte TouchTracer-Bedienelemente gestatten dem Fahrer dieBedienung zahlreicher Systeme und Funktionen, ohne den Blick von der Fahrbahnabzuwenden oder die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Er kann damit wahlweise dasAudiosystem, die Klimaautomatik oder den Eco Drive Monitor anwählen undbedienen.
 Sobaldder Fahrer die Oberfläche des Bedienelements berührt, wird in derInstrumenteneinheit automatisch die Anzeige der entsprechenden Bedienfunktioneingeblendet. Man steuert nun mit der Fingerspitze die orangefarbenen Bedienfelderüber das Display, wobei die Auswahl einer Funktion über einen Schalter amTouchTracer-Bedienelement erfolgt.
NeueHybridsystem-Anzeige im Instrumenten-Display
Mitverschiedenen Anzeige-Modi informiert die neue Hybridsystem-Anzeige über dieunterschiedlichen Betriebszustände des Hybridsystems. Im reinen Elektrobetrieb leuchtetlinks im Instrumenten-Display eine gut sichtbare EV-Leuchte. Der Fahrer hat dieWahl zwischen zwei verschiedenen Anzeigen zentral im Display. Er kann sich zumeinen den Ladezustand der Batterien sowie die verbleibende batterieelektrischeRestreichweite anzeigen lassen oder den Hybrid Drive Monitor wählen. In diesemModus gibt ein Balkendiagramm wieder, ob und mit welcher Leistung die Batterienrekuperativ geladen werden, und es spiegelt die Gaspedalstellung wider. So kannder Fahrer exakt sehen, bei welcher Leistungsanforderung der Verbrennungsmotorautomatisch zugeschaltet würde. Im normalen Hybridbetrieb hat der Fahrer dieWahl zwischen dem gerade beschriebenen Modus und einer Anzeige des Energie- undKraftflusses des Hybridsystems.
 Wennder Prius Plug-in extern geladen wird, erscheint bei eingeschalteter Zündungein Steckersymbol und die verbleibende Zeit bis zur vollständigen Ladung derBatterien wird angezeigt.
Zu guterLetzt informiert die neue Hybridsystem Anzeige über die prozentualen Anteile ander Gesamtfahrleistung, die der Prius Plug-in im reinen Elektrobetrieb und imVollhybrid-Modus zurückgelegt hat.
 Smart-KeySystem
Ein Smart-Key fungiertals elektronischer Schlüssel für das Fahrzeug. Er bedientdie Zentralverriegelung, die Deaktivierung der Wegfahrsperre und das Startendes Motors, ohne dass ein Schlüssel in die Hand genommen werden muss. DerSmart-Key muss lediglich in der Tasche mitgeführt werden. Das Hybridsystem wirdper Tastendruck auf die Start/Stopp-Taste „Ready“ gestartet.
Der Prius Plug-in Hybrid verfügt überelektrische Fensterheber vorn und hinten sowie über elektrisch einstellbare undbeheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, in die Blinkleuchten integriert wurden.
 Festplatten-Navigationssystem und Audiosystem
AbWerk ist das Fahrzeug zudem mit einemFestplatten-Navigationssystem ausgerüstet, das über einen sieben Zoll großenFarbmonitor mit Tochscreenfunktion gesteuert wird. Seine integrierteBluetooth-Funktion erlaubt das Audiostreaming und ist zugleich als Freisprecheinrichtungfür Mobiltelefone nutzbar. Ebenfalls an Bord ist ein hochwertiges Audiosystemmit sechs Lautsprechern, das über einen CD Player verfügt, der auch MP3 und WMADateien verarbeitet. Toyota stattete das System mit einer Festplatte aus, die30 GB zum Speichern der Navigationsdateien und weitere 10 GB zum Speichern vonMusikdateien bereithält.


Modernste Sicherheitsausstattung
·      Elektronisch geregeltes Bremssystem ECB mit integrierterBremsenergie-Rückgewinnung und Bremsassistent BA
·      Antriebsschlupfregelung TRC, elektronisches Stabilitätsprogramm VSC+ undBerganfahrhilfe HAC
·      Sieben Airbags einschließlich Kopfairbags
·      Aktive Kopfstützen
·      Optimierter Fußgängerschutz
 Der Prius Plug-in ist mit umfangreichen aktiven und passivenSicherheitssystemen ausgestattet und zeichnet sich durch fortschrittlichekonstruktive Maßnahmen zum Fußgängerschutz aus. Seine besonders steife,Aufprallenergie absorbierende Sicherheits-Karosserie enthält einen hohen Anteilhochfester Stähle.
 Serienmäßig schützen im Prius Plug-in sieben Airbags und aktive Kopfstützendie Insassen.
 Aktive Sicherheitsausstattung
 Elektronischgeregeltes Bremssystem ECB mit integrierter Bremsenergie-Rückgewinnung
Der Prius Plug-in ist mit einem optimierten elektronisch geregelten BremssystemECB mit integrierter Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet, das die Funktionder hydraulischen Betriebsbremse kontinuierlich mit derBremsenergie-Rückgewinnungsfunktion des Hybridsystems koordiniert.
 Innenbelüftete Bremsscheiben mit 255 Millimetern Durchmesser vorn sowie 259Millimeter messende massive Bremsscheiben an der Hinterachse verleihen demPrius Plug-in in jeder Fahrsituation beruhigende Verzögerungsreserven.
Wenn das ECB-System bei Geschwindigkeiten über 55 km/h eineGefahrenbremsung feststellt, lässt es die aktiven Bremslichter automatisch inschnellem Rhythmus pulsieren, um nachfolgende Fahrzeuge zu warnen und dasRisiko eines Heckaufpralls zu minimieren.
 Weitere Systeme für die aktive Sicherheit
Das Bremssystem ECB ist mit weiteren Systemen kombiniert, die der aktivenSicherheit dienen: mit dem Antiblockiersystem ABS der neuesten Generation, mitdem Bremsassistenten BA, mit der Antriebsschlupfregelung TRC und mit demelektronischen Stabilitätsprogramm VSC+.
 Der Bremsassistent BA erkennt anhand der Geschwindigkeit, mit der dasBremspedal betätigt wird, ob eine Gefahrensituation vorliegt. Bremst der Fahrerin einer solchen Situation zu zaghaft, erhöht der Assistent den Bremsdruck, um diemaximale Verzögerung sicherzustellen.
 Das Fahrzeugstabilitätsprogramm VSC+ verarbeitet zahlreicheSensor-Informationen und hilft durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder, damitder Prius Plug-in in kritischen Fahrsituationen – etwa beim Über- oderUntersteuern – sicher in der Spur gehalten werden kann. VSC+ ist zudem mit derelektrischen Servolenkung vernetzt, um bei Bedarf ein individuelles Lenkmomentin der gebotenen Lenkrichtung einzusteuern, um das Fahrzeug – etwa durchGegenlenken – bestmöglich zu stabilisieren.
 Die Antriebsschlupfregelung TRC verhindert das Durchdrehen derAntriebsräder auf glattem oder unterschiedlich griffigem Untergrund.Gegebenenfalls wird auch hier ein Lenkmoment eingesteuert, um das drohendeAusbrechen des Fahrzeugs beim Bremsen oder Beschleunigen durch entsprechendes Gegenlenkenzu verhindern.
Elektronische Berganfahrhilfe HAC
Um ein sicheres Anfahren an Steigungen zu gewährleisten, ist der PriusPlug-in mit der Berganfahrhilfe HAC ausgerüstet. Wenn der Fahrer beim Anfahrenam Berg vom Bremspedal auf das Gaspedal wechselt, hält das System für bis zuzwei Sekunden den Bremsdruck aufrecht, um ein unkontrolliertes Zurückrollen zuverhindern.
 Passive Sicherheit
Serienmäßig ist der Prius Plug-in mit sieben Airbags ausgestattet, nämlichmit Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, einem Fahrer-Knieairbagsowie seitlichen Kopfairbags über die ganze Länge. Der Beifahrer-Frontairbaglässt sich deaktivieren, was durch eine Kontrollleuchte in der Armaturentafelangezeigt wird. Obgleich der Gurtstraffer dabei aktiv bleibt, kann beideaktiviertem Airbag ein rückwärts gewandter Kindersitz sicher auf demBeifahrersitz angebracht werden.
Alle Sitzplätze sind mit automatischen Dreipunkt-Sicherheitsgurten mitGurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgestattet. Im Falle einer Kollisionsorgt der Gurtkraftbegrenzer für ein kontrolliertes Nachgeben desSicherheitsgurts, um die auf den Brustkorb des Insassen einwirkenden Kräfte zureduzieren. Darüber hinaus tragen die Vordersitze aktive Kopfstützen zurMinimierung des Schleudertrauma-Risikos bei einem etwaigen Heckaufprall.
 Fußgängerschutz
Die Frontpartie des Prius Plug-in weist umfassende konstruktive Maßnahmenzur Verminderung des Verletzungsrisikos von Fußgängern bei einem Aufprall auf.Die Struktur des vorderen Stoßfängers ist auf die Minimierung vonBeinverletzungen ausgelegt, während integrierte Aufprallenergie absorbierendePartien innerhalb des Stoßfängers und unter dem Kühler verhindern, dass dieBeine eines Fußgängers unter das Fahrzeug geraten.
 Die Halterungen der vorderen Kotflügel absorbieren im BedarfsfallAufprallenergie, um das Risiko einer Kopfverletzung zu reduzieren. DasHaubenschloss versenkten die Sicherheitsexperten tief unter dieHaubenoberfläche. Die Motorhaube selbst besitzt einen integrierten Hohlraum zurMaximierung der Knautschzone. In ähnlicher Weise minimiert eine in den Windlaufintegrierte Knautschzone bei einem Aufprall von oben die Krafteinwirkung.

Fotos: W. Hasselbring

Text/: Hersteller

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