AMG Mercedes E-cell: Elektropower im SLS

Brennstoffzelle

Der Antrieb des Mercedes-Benz SLS AMG E-CELL


Affalterbach – Mit dem Elektrik-Antriebsstrang des SLS AMG E-CELL gibt die Mercedes-AMG GmbH einen weiteren Einblick in ihr aktuelles Entwicklungsprojekt. Der Antriebsstrang wird seit 2010 als Ergebnis der Kooperation von Mercedes-AMG und „Mercedes AMG High Performance Powertrains“ in Brixworth gemeinsam entwickelt. Vier radnah angeordnete Synchron-Elektromotoren mit 392 kW Höchstleistung und einem Drehmoment von 880 Newtonmetern sorgen im SLS AMG E-CELL für faszinierende Fahrdynamik. Als Monocoque-Gehäuse für die Hochvoltbatterie dient ein Carbon-Mitteltunnel, der konstruktiv in die Aluminium-Rohkarosserie integriert und fest mit ihr verklebt ist. Die leichtenFaserverbundstoffe haben ihren Ursprung unter anderem in der Formel 1
Hightech – sichtbar gemacht
Eine Kleinserie des Mercedes-Benz SLS AMG E-CELL wird 2013 ihre Markteinführung erleben. Der kraftvolle und lokal emissionsfreie Supersportwagen mit Elektroantrieb ist ein weiteres Synonym für die Innovationskraft und Entwicklungskompetenz der Performance-Marke AMG. Weiterlesen
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Mercedes Benz: Die neue A-Klasse

Mercedes Benz

Die neue A-Klasse – derMercedes-Sportler unter den Kompakten
Genf/Stuttgart. Pulsschlag einer neuenGeneration: Im Mittelpunkt
des Messeauftritts von Mercedes-Benz auf dem Genfer Salon
(8. bis 18. März 2012) steht die Weltpremiere der neuen A-Klasse.
Das Unternehmen schlägt ein neues Kapitel im Kompaktsegment auf: ausgesprochenemotional im Design, dynamisch mit Motoren von
80 kW (109 PS) bis 155 kW (211 PS), hocheffizient mit Emissionswerten ab 99 gCO2/km. Gleichzeitig unterstreicht sie, dass Sicherheit
bei Mercedes-Benz keine Preisfrage ist – unter anderem ist das radargestützte AssistenzsystemCOLLISION PREVENTION ASSIST
serienmäßigan Bord.
 

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„Asteht für Angriff: Die A-Klasse ist ein klares Statement zur neuen Dynamik derMarke Mercedes-Benz“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender
der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Sie ist neu bis ins letzteDetail. Diese Chance, mit einem weißen Blatt Papier zu beginnen, gibt es
in der Autoentwicklung nicht oft. Unsere Ingenieure und Designer haben
sie überzeugend genutzt.“
Design und Dynamik signalisiert die neue A-Klasse auf denersten Blick und duckt sich bis zu 18 Zentimeter tiefer als der Vorgänger aufdie Straße. Die
mit dem „Concept A-CLASS“ vorgestellte und weltweit enthusiastisch begrüßte radikaleFormensprache wurde konsequent in die Serie umgesetzt: Mit einer Neuinterpretationdes klassischen Two-Box-Designs schufen die Mercedes-Designer ein emotionalesExterieur mit sehr sportlichem Charakter. „Den neuen dynamischen Stil vonMercedes-Benz in der Kompaktklasse umzusetzen – diese Herausforderung hatunheimlich viel Spaß gemacht“, erläutert Gorden Wagener, Designchef vonMercedes-Benz. „Typisch Mercedes ist das Skulpturhafte der A‑Klasse Form. DieCharakterlinien speziell in den Seiten geben der A-Klasse dann Struktur undSpannung.“
Ziel des Interieurdesigns war, das sportlicheErscheinungsbild des Exterieurs kongenial umzusetzen. Hinzu kommt eine imSegment der Kompakten einmalig hohe Wertanmutung, die über die Formensprache,die Auswahl
und die Kombinationsmöglichkeit der hochwertigen Materialien erreicht
wird. Und wie beim Concept A-CLASS lässt sich auf Wunsch das Smartphone voll indas Bedien- und Anzeigesystem integrieren. Mit einer eigenen App
können im Fahrzeug alle Fähigkeiten des iPhones®und künftig auch andererSmartphones genutzt werden.
Alle Oberflächen der Zierelemente sind in Silvershadowgalvanisiert und erhalten so eine echte metallische Oberfläche mit „cooltouch“. „Ein Beispiel dafür, dass die Qualität im Innenraum der A-Klasse nichtdurch klassische Zierelemente definiert wird, sondern durch sehr klargezeichnetes Design
und die verwendeten Materialien“, erläutert Hartmut Sinkwitz, Leiter desInterieurdesigns. „Unser Ziel bei der Gestaltung des Innenraums war pureSportlichkeit, neuartig interpretiert.“
Für gezielte optische Highlights sorgen beispielsweisedie Luftdüsen, die
wie „funkelnde Juwelen“ (Sinkwitz) Akzente setzen und die Hochwertigkeit desInnenraums unterstreichen. Den sportlichen Charakter des Fahrzeugs betont dieIntegralsitzanlage (Sonderausstattung). Die ebenfalls sportliche Fondsitzanlagebietet Platz für drei Passagiere.
Neben der Basis-Ausstattung, die sich mit einer Vielzahlvon Optionen individualisieren lässt, werden die auf die Wünsche der Kundenabgestimmten Ausstattungslinien „Urban“, „Style“ und „AMG Sport“ angeboten.
IhreWeltpremiere feiert die neue A-Klasse (Länge/Breite/Höhe: 4.292/
1.780/1.433 Millimeter) auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März 2012).
Zu den europäischen Händlern rollt sie im September 2012.
SportlicheExklusivität: Die A-Klasse Sport definiert Dynamik neu
Zum ersten Mal früh eingebunden in die Entwicklung derKompaktklasse waren die Performance-Spezialisten von AMG. Ergebnis ist diedynamischste Version der Baureihe – die A-Klasse Sport engineered by AMG, beidem die optische Verwandtschaft mit dem Concept A-CLASS besonders deutlich wird– gerade beim neuen Diamantgrill. Die A-Klasse Sport verfügt über exklusive AMGLeichtmetallräder im 5-Speichen-Design im Format 18 mit Bereifung 235/40 R 18rundum, hochglanz-schwarz lackiert und glanzgedreht sowie rot lackierteBremssättel: Optische Hinweise auf die besonderen fahrdynamischen Qualitäten vonA 250 Sport und A 220 CDI Sport, die sich unter anderem
durch eine von AMG entwickelte Vorderachse und das dazu entsprechend abgestimmteFahrwerk auszeichnen.
Zusätzlich unterstreichen rote Akzente an AMG Front- undHeckschürze die expressive Positionierung des Modells. Innen setzt sich derKontrast zwischen schwarzer Ausstattung und roten Akzenten fort: DieKontrastziernähte an Lenkrad und Sitzen tragen die Signalfarbe ebenso wie dieSicherheitsgurte. Ebenfalls rot sind die Lichtstimmung der Instrumente sowiedie Akzentringe
in den Luftdüsen.
Der Antrieb: Neue Motoren für Benzin- undDieselkraftstoff
Einbreites Angebot an Otto- und Dieselmotoren erfüllt jeden Leistungswunsch undmarkiert gleichzeitig den aktuellen Stand der Technik bei der Effizienz:Erstmals wird ein Mercedes-Benz nur 99 g CO2 pro Kilometer emittieren.
Die Bandbreiteder neuen Benzinmotoren-Generation mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum reicht von 90 kW (115 PS) im A 180 über 115 kW (156 PS)
im A 200 bis 155 kW (211 PS) im A250. Gemeinsame Kennzeichen sind
die Kombination der Direkteinspritzung mit Abgasturboaufladung, einweiterentwickeltes Brennverfahren und erweiterte Schichtbereiche für denMagerbetrieb durch schnellschaltende Injektoren für die Mehrfacheinspritzungdes Kraftstoffs sowie bedarfsgerechte Mehrfachzündungen. Mit der CAMTRONIC feiert eine Innovation ihreWeltpremiere beim 1,6-Liter-Motor: Durch die Verstellung des Ventilhubs auf derEinlassseite wird die Frischgasmenge im Teillastbereich begrenzt und derVerbrauch gesenkt.
Auchdie Dieselmotoren überzeugen mit höchster Effizienz und Umwelt-verträglichkeitdank modernster Einspritztechnik und Aufladung. Der
A 180 CDI startet mit 80 kW (109 PS)und bietet ein maximales Drehmoment von bis zu 250 Nm, im A 200 CDI beträgt diemaximale Leistung 100 kW (136 PS),das maximale Drehmoment erreicht 300 Nm. Der A 220 CDI verfügt über 2,2 LiterHubraum, 125 kW (170 PS) und 350 Nm,was in der A-Klasse hervorragende Fahrleistungen ermöglicht.
AlleMotoren der neuen A-Klasse besitzen serienmäßig die ECO Start-Stopp-Funktion. Kombiniertwerden können die Motoren mit dem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe oder aufWunsch mit der Doppelkupplungs-Automatik 7G-DCT, die Komfort und Sportlichkeitin ganz besonderer Weise miteinander verbindet.
Weitere Highlights:Fahrwerk, Aerodynamik, Sicherheit
Dievon Design und Antrieb versprochene Dynamik wird vom Fahrwerk
auf die Straße gebracht. Der deutlich abgesenkte Schwerpunkt und die neueVierlenker-Hinterachse schaffen dafür die Grundlage, ebenso wie für denmöglichen Einsatz des Allradantriebs 4MATIC. Der Kunde hat die Wahl zwischen verschiedenenFahrwerksabstimmungen, darunter das optionale Sportfahrwerk mit Direktlenkung. Dieelektromechanische Lenkung der A‑Klasse wurde neu konzipiert, der Elektromotorder Servounterstützung
sitzt jetzt als platzsparende und höchst präzise Dual Pinion EPS direkt amLenkgetriebe.
Dankihrer perfekten Aerodynamik setzt die A-Klasse mit einem cw-Wert von 0,26 einen neuenBestwert in ihrer Klasse. Dazu trägt auch der serienmäßige Dachspoiler bei, dersämtliche Antennen der A-Klasse unsichtbar aufnimmt.
DieA-Klasse verfügt als einziges Auto in ihrer Klasse serienmäßig über eineradargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahreines Auffahrunfalls verringert. Das Assistenzsystem COLLISION PREVENTIONASSIST warnt den eventuell abgelenkten Fahrer optisch und akustisch vorerkannten Hindernissen und bereitet den Bremsassistenten auf eine möglichstpunktgenaue Bremsung vor. Diese wird eingeleitet, sobald der Fahrer dasBremspedal deutlich betätigt.
Erstmalsin der A-Klasse ist das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® verfügbar.Damit steht diese Innovation, die 2002 in der S-Klasse ihre Premiere feierte, erstmalsin der Kompaktklasse zur Verfügung. Kern von PRE-SAFE® sind diereversible Gurtstraffung, die Schließung von Seitenscheiben und Schiebedach beikritischer Querdynamik und die Verstellung des voll-elektrischenBeifahrersitzes mit Memory-Funktion in eine für die Wirkung
der Rückhaltesysteme optimale Position. Die Aktivierung von PRE-SAFE®erfolgt grundsätzlich bei kritischer Längs- und Querdynamik, kann aber
auch beim Eingriff von bestimmten Assistenzfunktionen erfolgen.
DieDemokratisierung der Sicherheit umfasst auch eine Reihe weiterer Assistenzsysteme,die aus den größeren Baureihen in die A-Klasse übernommen werden. Dazu gehören:
·      ATTENTION ASSIST (Serienausstattung)
·      HOLD-Funktion der Bremse (Serienausstattung)
·      Berganfahrhilfe (Serienausstattung)
·      DISTRONIC PLUS
·      Adaptiver Fernlicht-Assistent
·      Totwinkel-Assistent und Spurhalte-Assistent
·      Geschwindigkeitslimit-Assistent(Schildererkennung)
·      Aktiver Park-Assistent
·      LINGUATRONIC
·      Rückfahrkamera


Weitere Informationen vonMercedes-Benz sind im Internet verfügbar:  www.mercedes-benz.com   

Berlin: Car2go kommt

Berlin
 

car2go kommt 

1.000 smart fortwo starten Ende April in der Hauptstadt

  • Einbindung in umfassendes multi-modales Gesamtkonzept
  • Schrittweiser Austausch gegen Elektrofahrzeuge

Berlin – Die größte car2go Flotte der Welt wird ab Ende April über Berlins Straßen rollen und ein neues Kapitel der urbanen Mobilität einläuten. Die car2go GmbH, ein Tochterunternehmen der Daimler AG, wird gemeinsam mit dem Partner Europcar seiner Pionierrolle im Bereich voll-flexibler Auto-Kurzzeitmieten erneut gerecht: Die 1.000 smart fortwo Fahrzeuge können in einem rund 250 km² großen Geschäftsgebiet jederzeit angemietet und auf allen öffentlichen Parkflächen wieder abgestellt werden. Parallel werden im Rahmen eines Pilotversuchs die Mobilitätsangebote im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), car2go Fahrzeuge und weitere Mobilitätsdienste miteinander vernetzt und auf einer Internet-basierten Plattform angeboten. Die Berliner Bürgerinnen und Bürger können so auf einfache, flexible und umweltfreundliche Weise innerstädtisch mobil sein.
&bdquoMit dem car2go Start in der deutschen Hauptstadt unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle im Bereich moderner städtischer Mobilität“, sagt Robert Henrich, Geschäftsführer der car2go GmbH. &bdquoDurch die geplante konsequente Verknüpfung von car2go mit anderen Angeboten werden wir den Herausforderungen des sich ändernden Mobilitätsverhaltens in Metropolen gerecht und verbessern die Nutzbarkeit aller Angebote für die Kunden.“&bdquo car2go ist bereits ein international erfolgreiches Mobilitätskonzept – weitere werden folgen“, so Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, der car2go inzwischen innerhalb des Daimler-Konzerns zugeordnet ist.
Der Start von car2go wird im April zunächst mit 1.000 konventionellen Fahrzeugen erfolgen. Sie können von registrierten Kunden in einem ca. 250 km² großen Geschäftsgebiet angemietet und nach beliebig langer Nutzung auf allen öffentlichen Parkflächen abgestellt werden. Berlin wird seiner herausragenden Position auch bei car2go gerecht und erhält nicht nur die größte aller bisherigen Flotten, sondern weist auch das mit Abstand umfangreichste Geschäftsgebiet auf. Die Ausdehnung umfasst den S-Bahn-Ring, angrenzende Bezirke, die Zentren von Spandau und Köpenick sowie die großen Wohngebiete Marzahn, Hellersdorf, Lichtenrade und das Märkische Viertel. Betrieben wird car2go an der Spree in bewährter Weise durch ein von car2go und Europcar gegründetes Gemeinschaftsunternehmen, in das Europas führender Autovermieter neben seiner umfangreichen Expertise hinsichtlich Flottensteuerung und Logistik auch sein Stationsnetzwerk einbringt.
Roland Keppler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Europcar Gruppe: &bdquoWir freuen uns, nun auch in der Hauptstadt Partner des bisher größten Rollouts von car2go zu sein. Unser Stationsnetz bietet den car2go Kunden neben dem eigenen car2go Shop weitere Anlaufpunkte für Registrierung und Beratung. Auch darüber hinaus profitieren die car2go Kunden von der Partnerschaft mit Europcar: car2go deckt den flexiblen urbanen Individualverkehr ab, Europcar bietet Mobilität für längere Strecken mit einer Flottenvielfalt vom Kleinwagen über das Cabrio bis zum Transporter.“ Durch die Registrierung für die Europcar-Partnerkarte steht car2go Kunden die gesamte Europcar-Flotte sogar zu besonders günstigen Konditionen zur Verfügung –  sie erhalten 15 Prozent Rabatt auf die jeweils beste verfügbare Tagesrate bei Europcar.
Schritt für Schritt in die elektromobile Gesellschaft
Parallel zum Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur sollen die 1.000 konventionellen car2go schrittweise durch Elektrofahrzeuge ergänzt und/oder ersetzt werden. Geplant ist, schon 2013 die ersten 300 smart fortwo electric drive in Betrieb zu nehmen. Zu Testzwecken werden erste Elektrofahrzeuge sogar schon im laufenden Jahr in die Flotte integriert.
„Berlin ist das ideale Labor für den Markttest von neuen Mobilitätsangeboten wie car2go und deren Verknüpfung mit dem traditionellen Angebot des öffentlichen Verkehrs: in keiner anderen deutschen Stadt ist die Nachfrage nach rund-um-die-Uhr verfügbarer individueller und flexibler Mobilität gerade in Ergänzung zum klassischen linien- und fahrplangebundenen ÖPNV so hoch wie in Berlin. Wir freuen uns daher, dass car2go nun auch in Berlin zum Einsatz kommt und auf die Erfahrungen, die wir zusammen machen werden“, sagt Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.
Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO ergänzt: &bdquoEs ist für uns als Hauptstadt der Elektromobilität ein wichtiges Signal, dass car2go von Anfang an auch auf Elektrofahrzeuge setzt und die ganze Flotte nach und nach auf elektrischen Betrieb umstellen will. Dies ist eines der Kernprojekte für unser „Internationales Schaufenster der Elektromobilität“, mit dem wir uns bei der Bundesregierung bewerben und zu einer Leitmetropole für Elektromobilität in Europa werden wollen.“
Für die Kunden entstehen, wie von car2go gewohnt, neben einer einmaligen Registrierungsgebühr in Höhe von 9,90 Euro nur die reinen Nutzungskosten. Steuern, Versicherung, Kraftstoff- und Parkkosten sowie die ersten 20 Kilometer sind bereits im Mietpreis von 29 Cent pro Minute enthalten. Wird das car2go z.B. für Zwischenstopps geparkt, reduziert sich dieser Preis auf 0,09 Euro je Parkminute. Für die stunden- und tageweise Nutzung gelten vergünstigte Raten: Eine Stunde car2go Nutzung kostet 12,90 Euro, für 24 Stunden werden 39 Euro fällig.  Der Minutenpreis wird für zukünftiges elektromobiles Fahren mit car2go nicht höher sein als für die Benzinfahrzeuge. Robert Henrich, Geschäftsführer der car2go GmbH: &bdquoUnsere Kunden erhalten die Mobilitätsdienstleistung unabhängig von der Antriebstechnologie. car2go zeigt, dass umweltschonendes Fahren zu günstigen Preisen und für jedermann möglich ist. Wir geben mit unserem Start in Berlin auch ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Elektromobilität ab.“
Kooperation statt Wettbewerb
Der Start von car2go wird begleitet durch eine enge Kooperation mit weiteren Partnern und der beabsichtigten Einbindung in ein multimodales Gesamtkonzept, das intelligente Dienste und einzelne Verkehrsträger in Berlin und Umland miteinander verknüpft. Der Bereich Business Innovation der Daimler AG, in dem car2go entwickelt wurde, arbeitet an weiteren Mobilitätsdiensten und nahtlosen, mobilen Lösungen und forciert deren intelligente Vernetzung in urbanen Räumen. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und weiteren Partnern entsteht eine multimodale Vernetzung von Verkehrsträgern, die ab Herbst 2012 bis hin zu einem gemeinsamen elektronischen Auskunfts- und Bezahlsystem reichen soll.
Dieser Ansatz wird im Rahmen eines Pilotversuchs getestet und soll auf einer Internet-basierten Plattform sowie über Applikationen (&bdquoApps“) auf Internet-fähigen Mobiltelefonen zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Pilotversuchs sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwieweit die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel zu einer effizienteren Mobilität und zu einer Schonung der vorhandenen Ressourcen führen kann. Darüber hinaus wird die umfassende Einbeziehung von Mobilitätsdiensten in einen gemeinsamen elektronischen Fahrschein und damit ein gemeinsames Abrechnungs- und Bezahlsystem geprüft, das den Kunden den einfachen Übergang zwischen den verschiedenen Transportsystemen ermöglichen soll. &bdquoMit car2go haben wir eine erste Lösung für die zukünftigen Herausforderungen des städtischen Verkehrs entwickelt. Mit weiteren Diensten und deren intelligenter Vernetzung wollen wir die urbane Mobilität flexibler gestalten und den Menschen die optimale Lösung anbieten, um von A nach B zu kommen“, betont Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender von Daimler Financial Services.
Die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Nahverkehr soll sich auch auf gemeinsame Marketingaktivitäten und attraktive Angebote für BVG Abo-Kunden erstrecken, wie z.B. eine reduzierte Registrierungsgebühr oder eine bestimmte Anzahl monatlicher Freiminuten für car2go. Auch eine Registrierungsmöglichkeit für car2go in ausgewählten BVG Kundencentern ist vorgesehen.
Henrik Falk, Vorstand Finanzen und Vertrieb Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): &bdquoWir wollen den größtmöglichen Nutzen für unsere Kunden: die Grundlage ist die Nutzung von Bus und Bahn, ergänzt, je nach Wunsch, durch Angebote wie Carsharing, Fahrradverleih, Taxi und z.B. das Bezahlen am Parkautomaten – und das alles mit nur einer Karte. Jeder Kunde soll aus dem Gesamtangebot der Mobilität seine individuelle Reiseform zusammenstellen können – entsprechend seinen ganz persönlichen Bedürfnissen. Ohne groß zu überlegen, die Buchung erfolgt unkompliziert über das Internet oder entsprechende Apps für das Smartphone. Die Berliner und ihre Gäste sollen dann mit der BVG-Chipkarte oder dem Smartphone nicht nur Bus und Bahn fahren können, sondern sich auch per Rad, Taxi oder Elektroauto durch die Stadt bewegen. car2go ist für uns ein wichtiger Partner auf diesem Weg.“
Die unlängst verkündete Kooperation mit dem Entwickler der myTaxi-App soll in Berlin ebenfalls erstmals in Form einer Integration in die angestrebte multimodale Vernetzung sichtbar werden. So wird an der Spree beispielhaft ein Stück mobiler Zukunft gestaltet. Robert Henrich: &bdquoEgal ob mit Bus, Bahn, Fahrrad, Taxi oder car2go – in Zukunft kann sich so der mobile Stadtbewohner das für ihn jeweils sinnvollste Angebot bequem aussuchen und mit nur einem Informationssystem flexibel kombinieren.“