Der neue ŠKODA Superb

Skoda

Der neue Skoda Superb kommt 2015. Foto: Skoda

 Der Countdown läuft: Der neue ŠKODA Superb steht in den Startlöchern. Diese Woche absolvierte das komplett neu entwickelte ŠKODA Flaggschiff sein abschließendes Testprogramm unter anderem in Südeuropa. Der neue ŠKODA Superb steht an der Spitze der ŠKODA Modellpalette. Mit seiner neuen Designsprache, neuen Proportionen, Raumangebot, moderner Technik, Fahrdynamik und Verarbeitungsqualität ist er an das obere Ende der automobilen Mittelklasse gerückt.

Der neue ŠKODA Superb bietet in seiner dritten Generation höchste Funktionalität mit verbesserten Package-Maßen. Sein ŠKODA typisches Raumangebot und Kofferraumvolumen sind nochmals gewachsen und Benchmark im Segment. Mit der MQB-Technologie des Volkswagen Konzerns bringt der ŠKODA Superb Qualitäten höherer Klassen in die automobile Mittelklasse. Er bietet Spitzenwerte in Sachen Komfort, Infotainment und Connectivity, Sicherheit, Umwelt, Verbrauch und Performance.

„Der neue ŠKODA Superb ist der beste ŠKODA aller Zeiten. Die nächste Generation unseres Flaggschiffs wird neue Kundengruppen im Geschäfts- und Privatkundenbereich ansprechen. Die Qualitäten des Superb unterstreichen den Anspruch der Marke und weisen in die Zukunft von ŠKODA“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland.

Mitte Februar 2015 feiert der neue ŠKODA Superb Weltpremiere in Prag. Anfang März folgt die Vorstellung auf dem Genfer Autosalon. Die Markteinführung ist für Mitte 2015 geplant. Seit dem Jahr 2001 bildet der ŠKODA Superb die Spitze der ŠKODA Modellpalette. Bis heute lieferte die Marke weltweit mehr als 700.000 ŠKODA Superb der ersten und zweiten Generation an Kunden aus.

Quelle: Skoda
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Große Paul-Gauguin-Ausstellung kommt nach Basel

Reise

Mit Paul Gauguin (1848 – 1903) präsentiert die Fondation Beyeler bei Basel vom 8. Februar bis 28. Juni 2015 einen Wegbereiter des Expressionismus. Rund fünfzig Meisterwerke Gauguins aus internationalen

Privatsammlungen und renommierten Museen lassen die Ausstellung zu einem der Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 werden. Gauguins zukunftsweisende Bilder wurden zu Ikonen der modernen Kunst und zählen zu den bedeutendsten und kostbarsten Kulturschätzen der Welt.


Die Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Im Vordergrund der Ausstellung stehen Gauguins weltbekannte, auf Tahiti entstandene Gemälde: In idyllischen Landschaften erscheinen sinnliche Frauengestalten, oft von symbolhaften Tieren begleitet. In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonische Weise.
Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl der Skulpturen Gauguins, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen. Gauguins Schöpfungen erzählen von der Suche nach einem verlorenen Paradies auf Erden, von seinem filmreifen Künstlerleben zwischen den Kulturen, bestimmt von Leidenschaft und Abenteuergeist.
Eintrittskarten für die Ausstellung sind für knapp 25 Euro (29,80 Schweizer Franken) erhältlich. Studierende bis 30 Jahre bezahlen rund 11 Euro (13,80 Schweizer Franken).
Weitere Informationen zum Kulturangebot der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.
Text/Foto: Schweiztourismus

Mitsubishi: Drei Millionen Pajero seit 1982: Offroadklassiker und Bestseller zugleich

Mitsubishi


Pionier und Initiator des modernen SUV-Segments
Plug-in System mit aufgeladenem V6-Benzinmotor, Achtgangautomatik und Hochleistungs-Elektroantrieb

 In einer Zeit, in der SUV-Modelle weltweit fester Bestandteil des alltäglichen Straßenbildes sind, demonstriert der Offroad-Klassiker Pajero unverdrossen seine Qualitäten. Mit drei Millionen Einheiten, die seit dem Start der ersten Generation im japanischen Werk „Mitsubishi Motors Pajero Manufacturing Co., Ltd.“ (Präfektur Gifu) gebaut und in verschiedenen Übersee-Montagestätten auf Komponentenbasis montiert wurden, setzt er einen weiteren Meilenstein in seiner mittlerweile 32-jährigen Modellgeschichte. 
Inspiriert vom „Urahn“ PX-33 aus dem Jahr 1936 – Japans erstem Allrad-Pkw überhaupt – erwies sich die erste, im Mai 1982 vorgestellte Modellgeneration des Mitsubishi Pajero als Pionier und Initiator eines neuen Markttrends, aus dem letztlich das Segment der modernen SUVs hervorging. Zum anhaltenden Erfolg über vier Modellzyklen hinweg haben in besonderem Maße die Kunden in Europa beigetragen –  weltweit der Nummer-eins-Markt des Pajero und bis heute mit wachsender Tendenz (Januar-November 2014: 5.892 Einheiten/+29 Prozent). 

PX 36


Untermauert wird der Legendenstatus durch insgesamt zwölf Siege bei der legendären Rallye Dakar sowie vier Titel im FIA Cross Country World Cup-Wettbewerb. Eine sportliche Bilanz, wie sie bis heute kein anderes SUV vorweisen kann.
Studie „GC-PHEV Concept“: Ausblick auf die Zukunft des Pajero
Dass Mitsubishi Motors unverändert zu den Innovatoren im Segment der Fullsize-SUVs gehört, zeigte nicht zuletzt die 2013 vorgestellte Studie GC-PHEV Concept als Ausblick auf die Zukunft dieser Fahrzeugklasse bei der japanischen  Traditionsmarke. Der oberhalb des heutigen Plug-in Hybrid Outlander positionierte „Grand Cruiser“ verkörpert die Mitsubishi-Vision von einem großen, robusten und leistungsstarken Fahrzeug, das unter allen Straßen- und Geländebedingungen höchste Sicherheitsreserven mit geringstmöglicher Umweltbelastung verbindet. Möglich wird dies durch die Kombination eines innovativen Plug-in Hybridantriebs auf der Basis eines 3,0-Liter V6-MIVEC-Kompressor-Benzinmotors mit einem Achtgang-Automatikgetriebe, einem Hochleistungs-Elektromotor und einer Hochleistungsbatterie, die zwecks optimaler Gewichtsverteilung unterhalb des Gepäckraumbodens installiert ist. Die adaptive 
Steuerung dieses technisch anspruchsvollen Antriebs hat sich bereits beim Plug-in Hybrid Outlander bewährt: Je nach Fahrbedingungen, Batterieladezustand und weiteren Parametern variiert das System automatisch zwischen elektrischem und Hybrid-Antriebsmodus.


Text/Fotos: Hersteller

Wie bleibt man möglichst lange fit am Steuer? Drei Tipps von Ärztin und Fernsehmoderatorin Susanne Holst:

Verkehr

Dr. Susanne Holst
Machen Sie sich das Fahren einfacher
„Werden die Augen schlechter oder ist der Hals beim Schulterblick nicht mehr so beweglich wie früher, kann man einiges tun, um fit fürs Steuer zu bleiben. Klarheit über den eigenen

gesundheitlichen Zustand kann ein Arztbesuch schaffen. Aber auch körperliche Fitness zahlt sich aus – sie lässt sich zum Beispiel durch den Besuch eines Gymnastikkurses steigern. Einfacher kann man sich das Fahren auch machen, indem man auf technische Helfer im Auto wie zum Beispiel Lichtassistenzsysteme

oder Notbremsassistenten setzt.“
Verlassen Sie sich nicht nur auf sich selbst
„,Ich weiß selbst am besten, wie sicher ich am Steuer bin’ – das glauben viele Autofahrer. Oftmals sind es jedoch gerade Familienangehörige oder Freunde, die als Erste bemerken, wenn sich Probleme beim Fahren andeuten, wie zum Beispiel Unsicherheiten beim Einfädeln in den Verkehr. Ein wichtiger Partner in Sachen sichere Mobilität ist auch Ihr Hausarzt. Er kennt Ihre medizinische Vorgeschichte und kann mit einigen wenigen Tests prüfen, ob es gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt, die sich auf die Fahrfitness auswirken können.“
Man lernt auch am Steuer nie aus
„Viele Autofahrer besitzen jahrelange Erfahrung und können Gefahrensituationen im Straßenverkehr gut einschätzen. Es empfiehlt sich dennoch, in regelmäßigen Abständen ein paar Fahrstunden zu nehmen oder ein Sicherheitstraining zu absolvieren.
So sind Sie schnell wieder auf dem neuesten Stand in puncto Verkehrsregeln und können Fahrfehler vermeiden, die sich manchmal mit den Jahren einschleichen.“

Quelle: DVR

Alexandre Gibot wechselt als Manager Motorsport zu Porsche China

Porsche


Oliver Schwab neuer Leiter Porsche Mobil 1 Supercup
Stuttgart. Oliver Schwab (33) wird bei Porsche Motorsport neuer Leiter des Porsche Mobil 1 Supercup. Der bisherige Manager Motorsport von Porsche China tritt die Nachfolge von Jonas Krauss an, der die Porsche AG auf eigenen Wunsch
verlassen wird. Zum neuen Manager Motorsport von Porsche China wurde Alexandre Gibot ernannt. Der 32-jährige Franzose stand bisher an der Spitze des Porsche Carrera Cup France.

Oliver Schwab kam im Januar 2009 zu Porsche China und war dort seit Anfang 2011 für die Motorsportaktivitäten verantwortlich. Neben dem Porsche Carrera Cup Asia gehörte dazu auch das von ihm initiierte Nachwuchsförderkonzept „China Junior Development Programme“, das zum Saisonstart 2014 vorgestellt wurde. 

„Als Manager Motorsport von Porsche China hat Oliver Schwab den Porsche Carrera Cup Asia zu einem der wichtigsten Sportwagen-Markenpokale der Region ausgebaut“, sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. „Wir sind sicher, dass er mit seiner Erfahrung und seinem Engagement in Zukunft auch dem Porsche Mobil 1 Supercup als Top-Serie der weltweiten Porsche-Markenpokale neue Impulse geben wird.“

„Wir freuen uns, Alexandre Gibot in unserem Team begrüßen zu dürfen und werden ihn bei unserem gemeinsamen Ziel, eine starke und nachhaltige Sportwagenkultur in China aufzubauen, tatkräftig unterstützen“, sagt Deesch Papke, President und Chief Executive Officer von Porsche China. „Wir sind zuversichtlich, dass unter seiner Verantwortung der Porsche Carrera Cup Asia die Speerspitze der Sportwagen-Markenpokale in China und der ganzen Region bleiben wird. Gleichzeitig freuen wir uns, dass die erfolgreiche Arbeit von Oliver Schwab mit seiner Berufung an die Spitze eines der schnellsten und prestigeträchtigsten Markenpokale der Welt gewürdigt wird.“

Den noch jungen Sportwagenmarkt in China besetzt Porsche mit seinen attraktiven Zweitürern 911, Boxster und Cayman. Breits jetzt ist China für Porsche der viertgrößte Sportwagenmarkt hinter den USA, Deutschland und Großbritannien. 2013 wurden in China 4.021 Sportwagen ausgeliefert, 2014 waren es von Januar bis Oktober 3.382.



Text/Foto: Hersteller

Mercedes-Benz Bank bringt die neue Generation smart mit attraktiven Angeboten auf die Straße"

smart

  • smart fortwo coupé über All-in Leasing oder Plus3-Finanzierung
  • ab 99 Euro monatlich, smart forfour ab 109 Euro monatlich
  • All-in Leasing beinhaltet ein Wartungs- und Garantiepaket
  • Autoversicherung ist zum Festpreis von 29 Euro pro Monat zubuchbar
Stuttgart. Die Mercedes-Benz Bank wird die Erfolgsgeschichte des smart bei den Finanzdienstleistungen fortschreiben und bietet für die neue Fahrzeug-Generation attraktive Finanzierungs- und Versicherungslösungen. Kunden haben die Wahl zwischen dem All-in Leasing und der Plus3-Finanzierung bei gleichen Raten. „Wir setzen auf niedrige Raten und die Integration weiterer Leistungen wie Fahrzeugservice und Autoversicherung, damit unsere Kunden nicht nur mobil, sondern rundum sicher und finanziell flexibel unterwegs sind“, sagt Benedikt Schell, Vorstand Vertrieb und Marketing der Mercedes-Benz Bank.
Mit dem All-in Leasing sicher unterwegs
Das All-in Leasing bietet ein Komplettpaket. Die monatlichen Raten decken alles ab, was Kunden brauchen. Ein Wartungs- und Garantiepaket ist im Angebot für die Laufzeit von 36 Monaten enthalten. Durch diese Erweiterung sind Kunden nach Ablauf der zweijährigen Neufahrzeug-Garantie ein weiteres Jahr sicher unterwegs. Konkret heißt das: Der neue smart fortwo coupé 52 kW ist ab 99 Euro pro Monat zu leasen, der neue forfour 52kW ab 109 Euro. Eine Vollkasko- und Haftpflichtversicherung ist für die neue smart Generation zum Festpreis von 29 Euro pro Monat zubuchbar.
Mit der Plus3-Finanzierung flexibel bis zur Schlussrate
Die Plus3-Finanzierung bietet den Kunden maximale Flexibilität am Vertragsende. Sie haben bei individueller Anzahlung, Laufzeit und Kilometerlaufleistung dann am Vertragsende die Wahl, ob sie ihren smart gegen Zahlen der Schlussrate behalten, verkaufen oder an den Handel zurückgeben. Der Preis ist derselbe wie beim Leasing: monatliche Raten ab 99 Euro für den smart fortwo coupé 52 kW und ab 109 Euro für den forfour 52kW. Der effektive Jahreszins beträgt bei beiden Modellen 1,99%.
Text/Foto: Hersteller

Fahrerflucht nach Blechschaden nimmt zu

Verkehr

Immer mehr Autofahrer entfernen sich unerlaubt vom Unfallort, nachdem sie einen Sachschaden verursacht haben. Zu diesem Schluss kommt der ACE Auto Club Europa; er hatte zuvor die Angaben von Polizeibehörden mehrerer Bundesländer ausgewertet. Demnach dürfte allein die Zahl der angezeigten Fluchtdelikte pro Jahr bei deutlich über 500.000 liegen. Der ACE schätzt den Umfang der Unfallfluchten noch viel größer ein, weil nicht jeder Schaden überhaupt bekannt und angezeigt wird. 

Nach einer Sonderauswertung des ACE nahm beispielsweise die Unfallflucht 2013 in Bayern gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent und in Baden-Württemberg um 2,2 Prozent zu. Steigende Zahlen gibt es in Berlin (2,1 Prozent), Hessen (1,1), Nordrhein-Westfalen (0,4), dem Saarland (1,7), Sachsen-Anhalt (0,1) und Thüringen (2,3).
Basis der ACE-Erhebung zur Unfallflucht waren die Unfallstatistiken in elf Bundesländern für das Jahr 2013 und in Niedersachsen für das Jahr 2012. Für die Gesamtzahl aller Unfallfluchten wurden die Daten für die Länder Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Bremen anhand der Zulassungszahlen hochgerechnet.

Noch immer keine bundesweite Statistik 
Teilweise sind regionale Statistiken, in denen alle polizeilich registrierten Fluchten erfasst werden, nur schwer zugänglich oder gar nicht vorhanden. Eine bundesweite Statistik über alle angezeigten Unfallfluchten gibt es nach wie vor nicht. „Damit fehlt ein öffentliches Bewusstsein für die dramatische Entwicklung bei Unfallfluchten mit Sachschäden“, kritisiert ACE-Rechtsexperte Florian Wolf.

Offizielle Statistik liefert verzerrtes Bild
Rund 95 Prozent aller Taten entfallen auf Fluchten nach einer Sachbeschädigung. Ein verzerrtes Bild zeigt die offizielle Statistik. Sie entwickelt sich nämlich positiv, weil dort nur das unerlaubte Entfernen vom Unfallort nach einem Personenschaden oder schwerem Sachschaden erfasst wird. So sank die Zahl der Beteiligten an einer Unfallflucht nach einem Personenschaden zwischen 2009 und 2013 um 1459 Personen oder 5,3 Prozent. Im gleichen Zeitraum aber stiegen die Unfallfluchten insgesamt beispielsweise in Nordrhein-Westfalen um sechs Prozent, in Berlin um 8,7 Prozent und in Bayern sogar um 13,5 Prozent.

Aufklärungsquoten mager

Möglicherweise verstärken geringe Aufklärungsquoten den Fluchttrend. So wurden beispielsweise in Bayern 2013 nur rund 39 Prozent der Taten aufgeklärt, in Hessen waren es 40 Prozent und in Nordrhein-Westfalen 46 Prozent. Weil es bei Fluchten mit Personenschäden eine höhere Aufklärung gibt, muss schätzungsweise etwa nur jeder dritte Täter, der nach einem Sachsachen flieht, mit Entdeckung rechnen, erläutert der ACE.

Versicherung einschalten lohnt meist nicht

Bei den meisten Unfallfluchten sind die unschuldigen Opfer die Dummen. Zwar tritt die Vollkaskoversicherung für den Schaden am Fahrzeug ein, doch durch eine Selbstbeteiligung von üblicherweise 300 Euro und dem Verlust eines Teils des Schadenfreiheitsrabatts, muss der Betroffene insgesamt meist 1000 Euro selbst bezahlen. Daher werden viele Schäden wohl erst gar nicht gemeldet, vermutet der ACE. So oder so müssen die Opfer die Zeche zahlen, denn spätestens beim Verkauf des Autos, wirkt sich beispielsweise der eingedrückte Kotflügel negativ auf den Preis aus. Selbst wer von einem Flüchtenden verletzt wird, muss mit weniger Schadenersatz als bei einem „normalen“ Unfall rechnen. Zwar tritt in diesen Fällen ein Fonds der Autoversicherer, die Berliner Verkehrsopferhilfe, ein (Tel.: 030 20 20 5858, Email: voh(at)verkehrsopferhilfe.de). Doch die Gerichte gewähren den Opfern in aller Regel ein deutlich höheres Schmerzensgeld als der Verein der Autoversicherer. Bei Sachschäden verlangt die Verkehrsopferhilfe vom Geschädigten grundsätzlich eine Selbstbeteiligung in Höhe von 500 Euro. Am Fahrzeug werden Schäden von der Opferhilfe der Versicherer zudem nur dann ersetzt, wenn auch ein Personenschaden vorliegt.

Harte Strafen 

Für eine Unfallflucht gibt es viele Motive. So wollen sich die Täter vielfach ihrer Verantwortung entziehen, weil sie die Kosten fürchten oder ein anderes Vergehen, etwa Alkohol- oder Drogenkonsum, vertuschen möchten. Auch Zeitnot und Angst vor Ärger sind Fluchtgründe. Wer erwischt wird, muss aber harte Konsequenzen in Kauf nehmen. „Selbst bei kleinen Sachschäden an Bäumen, Leitplanken oder parkenden Fahrzeugen ist ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort eine Straftat“, warnt ACE-Verkehrsrechtsexperte Wolf. Unfallflüchtige haben demnach – je nach Schwere der Tat – mit einer hohen Geldstrafe, Punkten in Flensburg, Fahrverbot und sogar Führerscheinentzug zu rechnen.Die Kaskoversicherung kann eine Leistung für Schäden am Fahrzeug des Täters ganz ablehnen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung entschädigt zwar das Unfallopfer, kann sich aber bis zu 10.000 Euro vom Unfallflüchtigen zurückholen.

Der ACE rät jedem Verkehrsteilnehmer, immer am Unfallort zu bleiben und sofort über Handy selbst die Polizei zu verständigen oder verständigen zu lassen. „Wer in der Nacht oder auf einer einsamen Landstraße einen Schaden verursacht darf sich nach einer angemessenen Zeit von rund 30 Minuten vom Unfallort entfernen, muss aber den Schaden sofort anzeigen“, erläutert ACE-Jurist Florian Wolf.

Ganz wichtig: Wer einmal unerlaubt die Unfallstelle verlassen hat, hat stets eine Unfallflucht begangen. Durch tätige Reue, also einer Nachmeldung innerhalb von 24 Stunden, kann der Autofahrer lediglich eine Strafmilderung erreichen.
Die Nachmeldung ist zudem nur dann „gültig“, wenn lediglich ein Kleinschaden an einem geparkten Auto, Straßenzeichen oder sonstigem Gegenstand entstanden ist. Quelle: ACE

Volvo Händler werden zu ganzheitlichen Mobilitätsdienstleistern

Volvo

Thomas Bauch, Geschäftsführer von Volvo Car Germany (re.), und Jürgen Lobach, Geschäftsführer der CCUnirent System GmbH (li.), verwandeln die Volvo Händler in Mobiltätsdienstleister.Foto: Volvo

 Der globale Trend der Urbanisierung und der demographische Wandel stellen die Automobilhersteller und Händler vor neue Herausforderungen. Flexibilität, Service und bedarfsgerechte Mobilität lauten die Schlagwörter dieses Jahrzehnts. Immer mehr Menschen verzichten auf ein eigenes Fahrzeug und mieten sich einfach eines bei entsprechendem individuellen Bedarf. Die Autohäuser sind daher gefordert, zu Mobilitätshäusern zu werden. Um der Nachfrage am Markt gerecht zu werden, stellt sich Volvo Car Germany gemeinsam mit dem Mobilitätsdienstleister CCUnirent System GmbH den aktuellen Herausforderungen und startet ab Januar 2015 das Projekt „Schwedenflotte. Mobilität von Volvo“ – die teilnehmenden deutschen Volvo Händler werden dann zu ganzheitlichen Mobilitätsdienstleistern.

Mit „Schwedenflotte. Mobilität von Volvo“ steht erstmals ein eigenes Mietwagenprogramm des Herstellers zur Verfügung. Für die Händler bringt der Einstieg in das professionelle Vermietgeschäft spürbare Vorteile: Neben den gesellschaftlichen Veränderungen ist seit Jahren zu beobachten, dass die großen Autovermieter sich immer mehr aus der Fläche zurückziehen und ihr Stationsnetz bereinigen. Mit der Schwedenflotte reagiert der Hersteller auch auf diese Entwicklung, und den Händlern bieten sich gute Chancen zur Gewinnung neuer Kunden.

„Der Handel ist unser wichtigstes Bindeglied zum Kunden. Die Volvo Mobilitätsangebote werden deshalb immer unter Einbindung unserer Handelsorganisation entwickelt. Der jeweilige Volvo Händler wird somit zukünftig einerseits flexibel in seinem Marktverantwortungsgebiet auf Mobilitätsanforderungen der Kunden reagieren können, und andererseits werden wir, also Importeur und Händler, gemeinsam ein einheitlich hochwertiges Volvo Kundenerlebnis für alle gewünschten Mobilitätszyklen von Carsharing über Kurzeitmiete bis hin zur Langzeitmiete sicherstellen“, sagt Thomas Bauch, Geschäftsführer von Volvo Car Germany.

Damit dieser Einstieg in den Mobilitätsmarkt professionell erfolgt, kooperiert Volvo Car Germany mit der CCUnirent System GmbH als Dienstleister. CCUnirent unterstützt den Handel beim Aufbau der Organisationsstrukturen sowie bei der Umsetzung eines professionellen Vermietgeschäfts.

„Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung als Dienstleister für Mobilitätssysteme von Automobilherstellern und -importeuren kennen wir den Markt und dessen Entwicklung genau. Volvo Händler können sich darauf verlassen, dass Ihnen das notwendige Know-how vermittelt wird und ihnen eine permanente Betreuung zu Teil wird. Ganz gleich ob Kurzzeitmietbedarf in der Werkstatt, eine Langzeitmiete für den Gewerbekunden oder eine innovative Technologie, die den Betrieb von Corporate und privaten Carsharing-Programmen ermöglicht, wir stellen das den Volvo Händlern in einem einheitlichen Mobilitätskonzept zur Verfügung“, so Jürgen Lobach, Geschäftsführer der CCUnirent System GmbH.

Das in Nürnberg ansässige Unternehmen ist einer der großen Systemgeber in der Branche der Autovermietunternehmen. Die CCUnirent System GmbH hat es sich zur Bestimmung gemacht, mittelständischen Autovermietunternehmen ein Dach anzubieten, welches den Systempartnern einerseits größtmöglichen unternehmerischen Entscheidungsspielraum lässt und andererseits Synergieeffekte durch Beschaffungs- und Vertriebsvorteile eines großen Unternehmens bietet.

„Mit CCUnirent haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir das neue Projekt „Schwedenflotte. Mobilität von Volvo“ professionell und zuverlässig umsetzen werden. Wichtig ist, dass wir auch in diesem Bereich den individuellen Anforderungen unserer Kunden an eine Premium-Marke vollauf entsprechen. Perfekter Service ist eines unserer Versprechen, die wir seit vielen Jahren auf hohem Niveau umsetzen“, so Volvo Geschäftsführer Thomas Bauch.

Diese Anstrengungen des deutschen Importeurs und seiner Handelsbetriebe spiegelten sich in den vergangenen Jahren beispielsweise mit zwei ersten Plätzen in der J.D. Power Kundenzufriedenheitsstudie VOSS sowie der Spitzenposition im aktuellen Kundenbarometer des Automobilclubs ADAC wider.

Quelle: Volvo

Sturmtief „Alexandra“ zieht über Deutschland

Verkehr

Autofahrer müssen sich in den kommenden Tagen auf schwierige Verkehrsver-hältnisse einstellen. Zum Wochenende wird Sturmtief „Alexandra“ über Deutschland ziehen. An der Nordseeküste und in den Mittelgebirgen wie Eifel, Taunus und Schwarzwald erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes bis Freitag Stürme bis Windstärke 12. Autofahrer müssen mit umgestürzten Bäumen, herab-fallenden Ästen sowie deutlich längeren Fahrzeiten rechnen.

Wie Autofahrer sich bei Sturmböen am besten verhalten, hat der ADAC zusammen-gefasst:
• Mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Wird das Fahrzeug von einer Böe erfasst, heißt es kontrolliert gegenzulenken. Das fällt bei niedrigen Geschwindigkeiten erheblich leichter.
• Baumreiche Strecken nach Möglichkeit meiden.
• Auf Brücken und in Waldschneisen Hinweisschilder beachten. Hier ist die Gefahr besonders groß, von heftigen Böen erfasst zu werden. Aufschluss über hohe Windstärken können auch Bäume und Sträucher geben.
• Besondere Vorsicht gilt beim Überholen von Lastwagen und Bussen. Während man zunächst im Windschatten des überholten Fahrzeugs fährt, wird das eigene Fahrzeug nach dem Überholvorgang voll vom Seitenwind erfasst.
• Dachlasten wie Fahrräder oder Skiboxen erhöhen aufgrund der größeren Aufprallfläche die Wirkung des Sturms. Besonders anfällig für Seitenwind sind Wohnmobile und Wohnwagengespanne sowie Busse und Lkw. Diese Fahrzeuge können im schlimmsten Fall sogar umkippen.

Schäden am Auto, die durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste entstehen, können über die Teilkaskoversicherung abgewickelt werden. Viele Versicherer begleichen einen Sturmschaden aber erst ab einer bestimmten Windstärke. Wer auf einen umgestürzten Baum auffährt, geht bei der Teilkaskoversicherung leer aus. Hier springt, wenn vorhanden, die Vollkaskoversicherung ein. Beulen am geparkten Wagen oder Schäden nach einer Kollision mit einem direkt vor das Auto stürzenden Baum muss der Fahrzeughalter notfalls mit konkreten Angaben vom Wetteramt untermauern.

Quelle: ADAC

Ältere Autofahrer wünschen sich Mobilitätsberatung durch Ärzte

Verkehr

 Sicherheit am Steuer ist für viele ältere Autofahrer ein wichtiges Thema: Laut aktueller forsa-Umfrage (*1) im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) haben sich 69

Prozent der Autofahrer ab 65 Jahre schon einmal darüber Gedanken gemacht, ab einem bestimmten Alter nicht mehr selbst mit dem Wagen unterwegs zu sein. Ein Großteil der Befragten (88 Prozent) würde sich zudem gern zum Thema „Fahrtüchtigkeit im Alter“ vom Arzt beraten lassen.

Die Realität sieht anders aus
Der Umfrage zufolge haben jedoch erst 15 Prozent der Befragten tatsächlich ihre Fahrfitness beim Arzt prüfen lassen. Und nur zwei Prozent der Befragten wurden von ihrem Arzt schon mal auf das Thema angesprochen. „Für Führerscheine gibt es kein Verfallsdatum, doch sollte jeder seine Fahrtüchtigkeit regelmäßig beim Arzt prüfen lassen“, so Sandra Demuth vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Oftmals schleichen sich unbemerkt Gesundheitsbeeinträchtigungen ein, die die Fahrsicherheit negativ beeinflussen können. Bewegungseinschränkungen machen zum Beispiel den Schulterblick schwieriger. Wird im Alter das Dämmerungssehen schlechter und nimmt die Blendempfindlichkeit zu, können Nachtfahrten gefährlich sein.
Angst, bei einer Untersuchung den Führerschein zu verlieren, muss man dabei nicht haben:„Autofahrer sollten nicht zögern und auf ihren behandelnden Hausarzt zugehen, er unterliegt der Schweigepflicht“, so Demuth. Tipp: Wird die Untersuchung im Rahmen eines allgemeinen Gesundheitschecks durchgeführt, der über die Prüfung der Fahrtüchtigkeit hinausgeht, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten.
Fahrfitness erhalten
Wer seine Fahrfitness verbessern will, kann sich darüber hinaus bei verschiedenen Beratungsstellen wie den Verkehrswachten, dem ADAC und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat informieren. Fahrsicherheitstrainings und -seminare helfen dabei, möglichst lange sicher mobil zu bleiben.
(*1): Sichere Mobilität im Alter. Befragt wurden 1.003 Autofahrer ab 65 Jahre, Erhebungszeitraum: 20.


Text: DVR